Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Sulz a. N. Für Saft, Most oder einfach zum Essen – es gibt viele Äpfel

Von
Die Obstbaumverpachtung ist immer ein Ereignis. Foto: ah Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Bergfelden (ah). Wer sich mit Obstbäumen und deren Ertrag beschäftigt, der stellt immer wieder fest, dass kaum ein Jahr mit dem vorherigen zu vergleichen ist. Diese Erkenntnis haben auch Gerhard Wössner und Frank Eber­hardt gewonnen, die seit ein paar Jahren als Bergfelder Ortschaftsräte für die Verpachtung der Obstbäume zuständig sind.

Am Samstag haben sich die potenziellen Pächter wieder einmal getroffen, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen und vielleicht einen ihrer Lieblingsbäume ergattern zu können.

Die Pächter, die schon seit ein paar Jahren dabei, sind können die Äpfel geschmacklich besser einschätzen und wissen, wo gesteigert werden muss. Gegenüber dem Vorjahr, als die Äpfel in der Region Mangelware waren – "die Ernte war gleich null" – gab es in diesem Jahr wieder mehr Obst. Gerhard Wössner und Frank Eberhardt waren der Meinung, dass gegenüber 2019 und 2018 das Level irgendwo in der Mitte liege.

Ob für Apfelsaft und Most oder einfach zum Essen – Obst gibt es auf dem Gelände rund um Bergfelden genügend. Dass dieses Treffen in Bergfelden schon Tradition hat, war gleich zu erkennen. Denn die Pächter waren sich schnell einig. "Diese Bäume gehören doch dir", war zu hören. Dafür musste die Pacht von zwei Euro in bar bezahlt werden. Es wurde nicht groß hochgesteigert, wenn es um einer speziellen Baum ging.

Vom Treffpunkt am Rathaus war die Gruppe wie jedes Jahr zu den Bäumen beim Jugendheim unterwegs. Ganze Baum-Gruppen wurden miteinander verpachtet. Da passte es auch, dass unter drei oder vier Bäumen, auch ein Birnenbaum dabei war – dazu gab es noch ein Zwetschgen- oder Walnussbaum.

Frank Eberhardt, der registrierte, wer welchen Baum gepachtet hat, hat in Zusammenarbeit mit "Kassierer" Gerhard Wössner ein perfektes Baumkataster ausgearbeitet. Er gab erstmals in der Geschichte der Obstbaumverpachtung kleine Zettel zur Bestätigung heraus.

Weiter ging es dann quer durch Bergfelden. Die Bäume in der Oberndorfer Straße wurden vergeben, der Weg führte weiter zu den Bäumen in Nähe der Firma Kopf, dann ins "Betzental" und zu den "Hagenäckern". Im Bereich Schafstall wurden die Obstbäume gerne gepachtet, und auch in der Nähe des Sportplatzes gab es ein paar Bäume, ebenso wie in "Spitzige Halde", "Bernsteinstraße", im "Laichle" oder im "Fohental". Für die beiden Verpächter, die rund 500 Bäume auf ihrer Liste haben, war das Ergebnis erfreulich – ebenso für die Pächter, die ihre Wunschbäume bekommen hatten.

Zum Prozedere gehört es auch, dass mehrere Bäume für die Schule und den Kindergarten reserviert werden. Wie in den Jahren zuvor gab es wieder den Hinweis, sich schnell um die Ernte der Apfelbäume zu kümmern, die dort stehen, wo von Schafen beweidet wird. Denn auch ein Schaf esse gerne mal etwas anderes, als Gras.

Artikel bewerten
4
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.