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Sulz a. N. Für den Winterdienst schon gerüstet

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Die Mitglieder des technischen Ausschusses besichtigen hier Mähgeräte des Bauhofs. Betriebsleiter Alexander Beller (links) führt durch den Werkhof. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Der städtische Bauhof zog vor mehr als 40 Jahren vom Wöhrd ins Gewerbegebiet Kastell. Die Gebäude stammen aus den 1970er-Jahren. Inzwischen gibt es einiges zu sanieren, ­auch auf dem Hof.

S ulz. Der technische Ausschuss des Gemeinderats besichtigte am Montag das Betriebsgelände, um sich zu informieren, was hier zu machen ist. Bei dem großen Fuhrpark stehen immer wieder auch Ersatzbeschaffungen an.

Als nächstes bekommt das Salzlager ein neues Dach. Im kommenden Jahr werde man sich mit der Wärmeversorgung beschäftigen, kündigte Stadtbaumeister Reiner Wössner an. Eine Möglichkeit wäre der Anschluss an das Heizkraftwerk im Kindergarten Kastell. Hinzu kämen energetische Sanierungen, so vor allem im ehemaligen Wohnhaus. Auch nicht gerade günstig seien die Heizlüfter in den Werkstatträumen.

Der Bauhof hat 22 Mitarbeiter – 21 Männer und eine Frau, wie der technische Betriebsleiter Alexander Beller mitteilte. Der langjährige Stadtgärtner Werner Sackmann werde im kommenden Jahr in Ruhestand gehen. Beller stellte als seinen Nachfolger Steffen Heckele vor.

Tätig sind die Mitarbeiter in der Stadtgärtnerei, in den Ortsteilen als Fronmeister, im Hoch- und Tiefbau sowie bei der Straßenunterhaltung. Alle werden außerdem für den Winterdienst eingeteilt. "Wir sind ein gutes Team", betonte Beller.

Für den Winterdienst ist der Bauhof bereits vorbereitet. Im Salzlager liegen 500 Tonnen Streumaterial. Das dürfte bei den zunehmend milderen Wintern reichen. Benötigt wurden bislang, so Beller, zwischen 250 und maximal 450 Tonnen Salz.

Beeindruckend ist der Fuhr- und Gerätepark im Bauhof. Zur Wartung der Fahrzeuge brauche man eine Werkstatt. Beller wies auf den hohen Verschleiß der Fahrzeuge hin, bedingt durch die ständige Nutzung und das Streusalz beim Einsatz im Winterdienst. Aktuell steht eine größere Investition an. Auf dem Hof parkte der Lastwagen des Bauhofs, Baujahr 2004. Dass er nicht mehr im besten Zustand ist, war augenscheinlich. Beller appellierte, noch Anfang kommenden Jahres die Vergabe für die Neuanschaffung zu beschließen. Die Kosten lägen, einschließlich Ausstattung mit einem Kran, zwischen 210 000 und 220 000 Euro.

Beller zeigte den Besuchern die neu hergerichtete Außenfläche des Bauhofs. Für die Erneuerung waren 85 000 Euro veranschlagt. Wegen des schwammigen Baugrunds entstanden zusätzliche Kosten von fast 25 000 Euro. Bei der anschließenden Sitzung im Bürgersaal stimmte das Gremium den Mehrkosten zu.

Die Wasser- und Stromversorgung ist ebenfalls auf dem Betriebsgelände untergebracht. Wassermeister Ully Leopold führte zunächst in seine Werkstatt und anschließend in die Leitzentrale, die mit der Stromversorgung Sulz geteilt wird.

Die Stadtwerke legen nicht nur auf die Trinkwasserqualität, sondern auch auf die Versorgungssicherheit großen Wert. Das sei der Grund, dass ein zweites Standbein aufgebaut worden sei, erklärte Stadtbaumeister Wössner. Neben den zwei Tiefbrunnen in der Reinau bezieht Sulz Trinkwasser vom Verband Kleiner Heuberg, der in Aistaig erst vor einigen Jahren das Wasserwerk modernisiert hat. Es gibt zwei weitere Tiefbrunnen in Glatt und in der Niederzone Holzhausen.

Die Trockenheit bereitete bislang keine Probleme: Der Wasserspiegel sei nur minimal gesunken, teilte Leopold auf eine Frage von Heinrich von Stromberg (CDU) mit. "Wir setzen auf regionale Wasserquellen", betonte Bürgermeister Gerd Hieber. Der Bezug von Bodenseewasser sei zwar mal angedacht worden, sei jetzt aber kein Thema mehr. Hieber: "Wir haben unsere eigenen modernen Wasserwerke."

Udo Schubert (AfD) sprach den schlimmsten Fall für die Trinkwasserversorgung an: Was passiert bei einem länger anhaltendem Stromausfall? Die Hochbehälter könnten zwei Tage überbrücken, so Wössner. Ansonsten brauche man ein Notstromaggregat, für das Treibstoff und ein Tank benötigt werde. Er räumte ein, es sei ein Thema, "wie wir uns absichern".

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