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Sulz a. N. Fitness-Unternehmer steigt aus Projekt InPark aus

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Jessica Kessler (rechts) wird das neue Studio von Oskar Haak (link) in Sulz leiten. Foto: Haak

Sulz/Vöhringen - Da das Hotel-Projekt im "InPark A81" verschoben wurde, hat sich Fitness-Unternehmer Oskar Haak für einen neuen Standort entschieden. Das neue Studio in der Rosenstraße soll schon in wenigen Monaten öffnen.

Eigentlich sollte es erst Ende 2021 losgehen. Als Franchise-Nehmer der Kette "Clever Fit" wollte Oskar Haak ein Fitness-Studio im Gewerbegebiet "InPark A81" eröffnen. Als Räumlichkeiten sollten dabei Teile des Hotel-Komplexes dienen, welchen die Kartal Group auf einem dortigen Grundstück errichten möchte.

Nun wurde der Bau aber verschoben. Grund ist die Corona-Krise: "Jetzt ein Hotel zu bauen, wo die meisten Hotels nicht ausgelastet sind, ist utopisch", begründet Eveline Kartal die Entscheidung.

Neues Studio in der Rosenstraße

Doch wäre nicht eigentlich zu erwarten, dass bis Ende 2021, dem Zeitpunkt der ursprünglich geplanten Fertigstellung, die Pandemie überwunden ist? Natürlich kann auch Kartal nicht in die Zukunft sehen, allerdings verweist sie darauf, dass auch nach der Einführung eines Impfstoffes die wirtschaftlichen Folgen der Krise andauern könnten. "Wir sind im Industriegebiet, es ist ein Business-Hotel und da braucht man Geschäftskunden", beschreibt sie die Abhängigkeit von Dienstreisenden und somit von einer stabilen Konjunktur. Dennoch betont Kartal, dass das Hotel auf jeden Fall gebaut wird: "Wir haben den Bauplatz erworben und wollen das wirklich machen, zu einem vernünftigen Zeitpunkt."

Doch so lange möchte Oskar Haak nicht warten. Da sich der Bau um mehrere Jahre verzögern könnte, habe er sich einen neuen Standort gesucht. "Das dauert mir einfach zu lang. Ich will endlich was machen in Sulz. Der Bedarf ist da und ich will ihn auch bedienen."

So soll nun sein neues Studio in der Rosenstraße entstehen. Dadurch wird Haak sogar früher öffnen können als ursprünglich geplant: "In drei bis vier Monaten werde ich aufmachen können", schätzt er. Die Umbauarbeiten an dem ehemaligen Supermarkt haben schon begonnen.

Eveline Kartal hat für diese Entscheidung Verständnis: "Ich kann Herrn Haak verstehen, Sulz ist sehr attraktiv", viele Fitness-Unternehmen seien daran interessiert, in Sulz eine Filiale zu eröffnen. Sie vermutet, dass Haak Angst habe, dass das Projekt zu lange dauert. "Er will sich den Markt sichern."

Doch bei allem Verständnis, ändern will Kartal ihre Pläne nicht: "Wir weichen vom Konzept nicht ab und werden ein Fitness-Studio bauen." Für sie sei es dann auch denkbar, dass Haak später in die neuen Räumlichkeiten umziehe. Doch auch wenn er sich dagegen entscheide, werde es kein Problem sein, einen anderen Mieter zu finden. "Viele Betreiber haben schon angefragt", berichtet Kartal.

Am Ende könnte Sulz also drei Fitness-Studios haben, schließlich ist eine Kette bereits in der Stadt präsent. Kartal befürchtet aber nicht, dass sich die Studios gegenseitig die Kunden wegnehmen. So erwartet sie, dass schon allein viele Hotel-Gäste das Studio nutzen werden. Und wenn sich tatsächlich nach längerer Zeit kein Betreiber mehr finden ließe, könne man die Räume auch anderweitig nutzen, ist sich Kartal sicher.

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