Ein letztes Mal in diesem Jahr haben die Fischer am Stausee geangelt. Jetzt sind noch Arbeitseinsätze geplant. Foto: Sikeler

Nach dem Abfischen werden Hecken und Büsche gestutzt. Mit Wasserqualität zufrieden.

Sulz-Bergfelden - Am vergangenen Sonntagmorgen warfen die Bergfelder Fischer beim Abfischen am Stausee noch einmal ihre Angeln aus. Statt zur Angel werden die Männer demnächst zur Motorsäge und Heckenschere greifen.

Die Mitglieder des Vereins verstehen sich nicht nur als Angler, sondern auch als Naturschützer. Deshalb werden sie die Hecken und Büsche am oberen Mühlbach zwischen Bergfelden und Vöhringen in diesem Herbst auslichten. Diese Arbeiten sind in regelmäßigen Abständen nötig. "Das Zeug wächst wie verrückt", erläuterte der Vereinsvorsitzende Jörg Bohnet. Irgendwann in den nächsten Monaten werden die Vereinsmitglieder auch den Vorfluter des Eisweihers wieder ausbaggern müssen. Bei jedem Regen wird Erde angeschwemmt. Die verstopft dann den Vorfluter.

Zufrieden ist Bohnet mit der Qualität des Wassers im Mühlbach. Bei biologischen Untersuchungen habe das Wasser die Note zwei erreicht. Besser, so Bohnet, werde es auch nicht mehr. Dazu seien die Einträge durch die Landwirtschaft einfach zu groß. Dafür tummeln sich dank der Angler 1000 Bachforellen mehr in dem Gewässer. Diese haben sie nämlich ausgesetzt.

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