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Sulz a. N. Feuerwehrhaus mit Leben erfüllt

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In der Übungs-Heißanlage im Feuerwehrhaus können Brände simuliert werden. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Auf die Besichtigung des Unterrichtsraums verzichteten die Stadträte im technischen Ausschuss. Dort fand am Montagabend eine Schulung statt. An sechs Tagen in der Woche sei das Feuerwehrhaus belegt: "Es ist mit Leben erfüllt", sagte Stadtbrandmeister Eugen Heizmann.

Die Feuerwehr ist 1979 in das Gebäude eingezogen. Einiges ist seither unverändert geblieben, beispielsweise die Küche. Manches ist neu: So das Dach, die Tore, die Abgassauganlage oder der vorschriftsmäßig hergestellte Boden im Gebäude. Weitere Projekte stehen noch an: So sollten der Hof saniert, die Heizung erneuert, die Beleuchtung der Fahrzeughalle sowie die Außenbeleuchtung verbessert werden.

Im Feuerwehrhaus hat der Landkreis Räume angemietet, unter anderem für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger. Nach Auskunft von Heizmann will der Kreis den hinteren Bereich zu einem Übungshaus ausbauen. Vier neue Garagen seien dabei geplant. Wie wichtig die Drehleiter bei der Menschenrettung ist, wurde bei den jüngsten Übungen der Sulzer Abteilung und in Bergfelden (wir berichteten) demonstriert. Sie sei inzwischen 17 Jahre alt, deutete Heizmann an, dass irgendwann eine Ersatzbeschaffung nötig wird.

Es sind aber noch ältere Fahrzeuge im Einsatz, so das Löschfahrzeug, Baujahr 1983. Es habe die leistungsfähigste Pumpe, erklärte Heizmann, warum dieses Fahrzeug noch immer gute Dienste leistet.

Es ging beim Rundgang weiter in den Vorbereitungsraum für die Atemschutzgeräteträger. Seit 1983 habe sich hier fast nichts verändert, berichtete der Stadtbrandmeister. Zu der Übungsanlage gehört der "Käfig", der ebenfalls in die Jahre gekommen sei. Der Kreis habe Mittel vorgesehen, um diese Anlage zukunftsfähig zu machen. Gegenüber in der Heißanlage löste Heizmann per Knopfdruck Feuer aus. Hier werden verschiedene Brände simuliert.

Die Atemschutzgeräteträger müssen fit sein: Das können sie im Belastungsraum unter Beweis stellen. Vergnügungssteuerpflichtig sei das nicht, meinte Heizmann zu den diversen Fitnessgeräten. Das beeindruckendste Fahrzeug, das der Landkreis in der Halle neben dem Feuerwehhaus stationiert hat, ist der Wechsellader. Der Lastwagen kann mit drei Kilometer Schlauchmaterial beladen werden. Ebenfalls transportiert wird mit diesem Fahrzeug der Abrollbehälter für Hochwassereinsätze. Die Mannschaft stelle die Abteilung Sulz, teilte Heizmann mit. Zwei junge Maschinisten seien erst wieder als Lkw-Fahrer ausgebildet worden. Weitere Fahrer für 7,5-Tonner könne die Feuerwehr selbst ausbilden.

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