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Sulz a. N. Faszination entschleunigtes Reisen mit den "Bienchen"

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Die Ape-Familie trifft sich im Garten von Helga Klingele (Siebte von rechts, sitzend). Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Bergfelden. Da standen sie wieder einmal in Reih’ und Glied, eine Ape an der anderen, unter den Obstbäumen in der Weiherstraße 10. Die italienischen "Bienchen" hatten sich im Garten eingefunden. Die stolzen Besitzer der Kultfahrzeuge gaben sich bei Helga Klingele zum zwölften Mal ein Stelldichein – ein fester jährlicher Termin bei den Ape-Freunden Südwest.

Bereits am frühen Freitagnachmittag waren acht Fahrzeuge da, weitere waren im Anrollen. Der rote Teppich war auf dem Rasen aufgerollt "für die badische Delegation", wie von Klingele zu hören war, und das Badener Lied erklang. Daneben wehten die italienische und die Schweizer Flagge als Willkommensgrüße.

Überhaupt kamen die Fahrer mit ihren Familien aus dem ganzen Südwesten. Den weitesten Weg legte wie jedes Jahr "der weiße Bremsklotz" aus dem Saarland zurück, wie er liebevoll betitelt wird, mit einer Reisedauer von acht Stunden bei einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.

Es gab viel zu erzählen, begleitet von herzhaftem Gelächter. Staunend hörte man den Reisebericht der "drei rasenden Rentner", die von Bad Dürrheim aus in Richtung Basel gestartet waren und bei Solothurn den Weissenstein mit 1295 Metern und 22 Prozent Steigung erklommen, wie sie nicht ohne Stolz erzählten. Zwei Radfahrer seien ihnen bei der Auffahrt entgegengekommen. Der eine habe sein Rad herunter geführt, wird zur Verdeutlichung der Leistung ihrer "Bienchen" ausgeführt.

Über die französische Schweiz mit dem ChanterellePass und nach einem Treffen mit den Freunden in Interlaken ging es wieder zurück. "Alle Achtung, dass ihr das geschafft habt", kam als Anerkennung für zwölf Tage Reise, 1600 Kilometer Entfernung und keine einzige Panne.

Fahrt durch Bergfelden

Pannen sind auch so eine Sache. Eine Kiste mit Ersatzteilen und das nötige Know- how besitzt jeder Fahrer, wie den Fachsimpeleien zu entnehmen war. Man hilft sich und hat Anregungen parat.

Kernstück jeden Besuchs ist eine kleine Erkundungsfahrt durch Bergfelden. Jeder blieb stehen, lachte, winkte und schaute. Das Faszinierende an dieser Art zu reisen, so wurde erzählt, sei die Entschleunigung. Man könne die Umgebung wahrnehmen. "Es ist einfach Leidenschaft", hieß es. Ape-Fahrer seien zudem besondere Menschen. "Sie haben ein Rad ab", wurde augenzwinkernd versichert.

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