Betrifft: Kindergärten und Schulen Kinderfreundliches Sulz? Die Nachrichten der letzten

Betrifft: Kindergärten und Schulen Kinderfreundliches Sulz? Die Nachrichten der letzten Wochen und Tage drängen einem einen anderen Eindruck auf. Kindergärten sollen geschlossen werden – aus Kostengründen. Dabei heißt es, Kinder sind die Zukunft. Seit zwei Jahren gibt es eine Werkrealschule der Stadt Sulz zusammen mit Vöhringen und Empfingen, die die Hauptschulen ersetzen soll. Kinder aus Dürrenmettstetten und dem Glatttal besuchen nun die Schule in Empfingen. Da es dahin keine bestehende Buslinie gab und bis heute nicht gibt – trotz eines Versprechens – fahren deshalb nun alle Schüler aus Dürrenmettstetten täglich um 6.28 Uhr nach Sulz. Rund 20 Minuten eher als früher. Von dort fahren die Werkrealschüler weiter nach Empfingen – der Transport dauert knapp eine Stunde. Die Schüler von Realschule und Gymnasium sind 35 bis 40 Minuten vor Unterrichtsbeginn an der Schule in Sulz. Zur zweiten Stunde fährt aus dem weitest entfernten Stadtteil gar kein Bus. Eine direkte Buslinie nach Empfingen ist zu teuer! Wir fragen uns: Wofür werden teure Krippenplätze geschaffen, wenn aktiv die Folgeinstitute Kindergarten und Schule kaputtgespart und zugemacht werden? Aus welchem Grund sollen junge Familien hier eine Zukunft suchen? Welcher Nachwuchs braucht dann die große neue Stadthalle, um Weihnachtsfeiern, Abschlussprüfungen und -feiern zu veranstalten. Auch wenn es vielleicht unbequem ist, müssen und können andere Sparpotenziale ausgeschöpft werden, um für die Zukunft unserer Kinder ein für Familien lebens- und liebenswertes Sulz zu erhalten. Alte, rostige Strukturen komplett neu zu überdenken, ist gefragt. Jedoch an Kindergärten und Schulen zu sparen, ist auf längere Sicht der falsche Weg. Diana und Johannes Müßigmann Sulz-Dürrenmettstetten