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Sulz a. N. Es darf auch scharf und herzhaft sein

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Äpfel sind diesmal das Thema in der Fernsehküche. Die Gastgeber Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer begrüßen zur Küchenparty die Schauspieler Nadine Wrietz und Leonard Lansink sowie Fernsehmoderator Max Moor (von links). Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Es ist Erntezeit in Hopfau: Auf dem Tisch der Fernsehküche steht ein Korb mit Äpfeln. Um die geht es auch bei der Küchenparty, zu der Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer prominente Gäste eingeladen haben.

Sulz-Hopfau. Gekommen sind die Schauspieler Nadine Wrietz, die im Fernsehen mit dem Traumschiff unterwegs ist, Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink und Max Moor, Moderator der Kultursendung "Titel – Thesen – Temperamente". Gemeinsam haben sie, dass sie alle gern essen.

Doch zuvor sollen sie beim Kochen und Backen mithelfen. Nadine Wrietz entkernt schon mal grüne Chilischoten. Knoblauch, Ingwer, Zitrone und Chili werden in den Mixbecher geworfen. Daraus entsteht eine scharfe Sauce, die zu Leberspießchen nach Berliner Art probiert wird. Das Rezept dazu hat die Schauspielerin aus Mauritius mitgebracht. Die Chilipaste habe es zu jedem Essen auf dem Traumschiff gegeben, erzählt sie. Bernd Neuner-Duttenhofer mixt dazu ein Getränk aus Apfelbrand, Limettensaft, Zucker, Eiswürfeln und zerstoßenen Minzeblättern. Der Drink mit Apfelgeschmack schmeckt bestens zur feurigen Chilipaste.

Die Sendung der Hopfauer Fernsehköche schaue sie sich immer gern an. "Ich finde es toll, wie sie mit Lebensmitteln umgehen", sagt Christine Wrietz. Während sie noch für die Dreharbeiten geschminkt wird, sitzen Leonard Lansink und Max Moor draußen auf der Holzbank und genießen die Sonne.

Ein Lieblingsgericht hat der Schauspieler aus Westfalen nicht: "Ich esse alles gern, außer Rosenkohl". Als Georg Wilsberg ernährt er sich aus Dosen und von Pizza, die sich der finanziell stets klamme Buchantiquar und Detektiv schenken lässt. Privat koche er zwar, aber nie allein, verrät Leonard Lansink. Max Moor mag die "ganz einfache Küche" und experimentiert beim Kochen auch. Beide schwärmen von der schönen Landschaft im Glatttal. "Je südlicher man ist, um so besser ist das Essen", findet Lansink. Max Moor hat auch ein Auge für die Kultur. Das Glatter Wasserschloss hat den Fernsehmoderator beeindruckt. Der Schlossherr müsse reich gewesen sein, meint er und fragt sich, woher dieser so viel Geld hatte.

Regisseurin und Produzentin Sara Imhoff drängt, den Dreh fortzusetzen. Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer zeigen, dass der Apfel auch "herzhafte Seiten" hat, beispielsweise zusammen mit Blutwurst. "Das gibt es auch in Westfalen", stellt Lansink fest.

Zum Kotelett wird ein Gemüse aus Äpfeln und Zwiebeln zubereitet. Das Fleisch stammt vom "Apfelschwein", das in Brandenburg auf Obstwiesen aufwächst und jede Menge Äpfel frisst.

Der Klassiker Apfelkuchen darf natürlich nicht fehlen. Die Gäste bekommen ihre Aufgaben zugewiesen. Die Äpfel werden geviertelt, geschält, entkernt und in einer Mischung aus Zucker und Butter gekocht. Dann wird die Teigplatte drauf gelegt, bevor es heißt: "ab in den Ofen". Schon nach 25 Minuten ist der Kuchen fertig.

Die Apfelernte fällt in diesem Jahr sehr dürftig aus, sagt Martina Meuth am Rande der Dreharbeiten. Es werde die schlechteste Ernte in der Geschichte des Apfelguts in Hopfau, befürchtet sie. Ein Grund dafür ist, dass die Bienen im Frühjahr erst spät ausflogen. Vom April bis in den Mai hinein habe es viel geregnet. Das verhinderte auch die Bekämpfung des Apfelwicklers und Schorfbefalls. "Für uns ist es ein schwieriges Jahr", teilt Bernd Neuner-Duttenhofer mit. 2018 gab es so viel Obst, dass nicht alles verarbeitet werden konnte.  Die Küchenparty zum Thema "Äpfel zum Kochen, Backen, Einmachen und Genießen" wird am 14. Dezember von 17.45 bis 18.45 im WDR Fernsehen gesendet.

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