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Sulz a. N. Ergänzung der pädagogischen Vielfalt

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Ziegen füttern macht Spaß (von links): Helmut Siegl, Ursula Härle, Frank Lamprecht, die Abgeordneten Brigitte Lösch und Martina Braun sowie Diana Kohler Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

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Genug Kinder haben sich angemeldet. Erzieherinnen zu bekommen, wäre auch kein Problem. Von daher könnte der Naturkindergarten auf dem Hof Lamprecht zwischen Sulz und Aistaig nach den Sommerferien eröffnen.

Sulz. Größte Hürde dürfte allerdings noch der Bedarfsplan der Stadt Sulz sein. Der Gemeinderat müsste zustimmen, dass der Naturkindergarten Mittel von der Stadt erhält, um Defizite auszugleichen. Das Gremium werde darüber Ende April/Anfang Mai abstimmen, teilte Mitinitiatorin Diana Kohler beim Besuch der grünen Landtagsabgeordneten Martina Braun und Brigitte Lösch mit.

Die Politikerinnen informierten sich am gestrigen Dienstag vor Ort über das Projekt – und zeigten sich begeistert. Hofinhaber Frank Lamprecht führte sie durch das Anwesen. 400 Mutterschafe und 160 Ziegen hält er. Hinzu kommen Pferde, Esel und Geflügel. "Wir machen Naturschutzarbeit", erklärte er. Lamprecht würde es begrüßen, wenn der Naturkindergarten auf seinem Hof eingerichtet werden könnte. Das Neckartal biete tolle Lebensräume. Sogar ein Fischadler habe sich drei Wochen hier aufgehalten. Lamprecht berichtete, dass schon öfter Kinder zur Betreuung da waren, auch Schulklassen. So kann er sich vorstellen, dass ein Kindergarten funktioniert.

Betreiber wäre allerdings nicht er, sondern die Genossenschaft Kita-Natura mit Sitz in Kiel. Dies sei ein etablierter und seriöser Träger, bestätigte Brigitte Lösch, Vorsitzende des Ausschusses für Kultus, Jugend und Sport. Ein Naturkindergarten benötige die Betriebserlaubnis durch den Kommunalverband Jugend und Soziales (KVJS). Diese werde erteilt, wenn im Hinblick auf Platzgröße, Sauberkeit, Hygiene und Sicherheit alle Voraussetzungen erfüllt würden. Ob die Einrichtung auf dem Bauernhof in den Bedarfsplan der Kommune aufgenommen werde, sei jedoch eine politische Entscheidung.

Das Interesse des Gemeinderats an einer weiteren Kindergarteneinrichtung hielt sich bislang in Grenzen. Auf die Einladung der Initiatoren, neben Diana Kohler gehört dazu auch der Erzieher Helmut Siegl, kamen von 50 eingeladenen Stadträten aus Sulz und Oberndorf gerade mal zwei zu einem informellen Treffen. Das jüngste Gespräch mit dem Sulzer Bürgermeister sei zwar nicht schlecht gewesen. Der Tenor jedoch: Man brauche keinen mehr. "Ich brauche eigentlich zwei Kindergärten", meinte Diana Kohler mit Blick auf die 40 Anmeldungen, von denen nur 20 berücksichtigt werden können. Diese kommen großteils aus Sulz, Oberndorf und Dornhan.

"Wir können das Konzept unterstützen", betonte Martina Braun, im Landtag Sprecherin für Ländlichen Raum. Es sei eine Ergänzung der pädagogischen Vielfalt und wertvoll, sagte Brigitte Lösch. Sie appellierte an die Sulzer Stadträte, sich das Projekt vor einer Entscheidung anzuschauen. Dass das bisher nur zwei Gemeinderatsmitglieder getan hätten, sei enttäuschend, fand Martina Braun.

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