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Sulz a. N. Enttäuscht über Nicht-Einladung zum Themenabend

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Integrationsminister Manfred Lucha Archiv-Foto: Weißbrod Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Die Diakonie veranstaltete am gestrigen Mittwoch einen Themenabend mit Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, zu Flucht und Asyl. Vertreter der Verwaltung sind dazu nicht eingeladen worden.

Bürgermeister Gerd Hieber äußert sich in seinem Schreiben vom vergangenen Montag an Dekan Ulrich Vallon und Michael Widmann, im Kirchenbezirk für Flüchtlingsarbeit zuständig, irritiert darüber, dass "die Stadt offiziell von dieser Veranstaltung ausgenommen worden ist". Im Vorfeld habe es weder eine Anfrage wegen einer Beteiligung an diesem Themenabend noch eine Einladung gegeben. Für Hieber ist das nicht nachvollziehbar. Gerade die Kommune sei ein wichtiger und engagierter Akteur, wenn es darum gehe, Aufgaben im Rahmen von Flucht und Asyl zu übernehmen. Hieber: "Es ist meines Erachtens sehr schade und nicht sachgerecht, dass Sie bei einer Veranstaltung mit dem für Integration zuständigen Minister des Landes Baden-Württemberg im Stadtgebiet von Sulz das wichtige hauptamtliche Bindeglied zwischen Politik, Ministerium und Bürgerschaft, nämlich die Stadtverwaltung, außen vor lassen." Das Thema Flüchtlinge beschäftige den Gemeinderat und die Verwaltung nach wie vor sehr: "Deshalb sind wir von der Vorgehensweise der diakonischen Bezirksstelle enttäuscht." Hieber wünschte dem Themenabend dennoch einen anregenden Verlauf und vielseitige Gespräche. Das Schreiben schickte er unter anderem auch Minister Lucha, Landrat Wolf-Rüdiger Michel und Prälat Christian Rose in Reutlingen.

Dekan Vallon und Michael Widmann verweisen in ihrem Antwortschreiben darauf, dass zu den Veranstaltungen der Diakonie regelmäßig und mit großem Vorlauf eingeladen werde. So sei auch die Stadt Sulz in den Verteiler aufgenommen worden und bekomme alle Informationen zeitnah zugestellt. Der Themenabend mit Minister Lucha werde seit November 2019 in der Veranstaltungsliste aufgeführt und weiche in keinerlei Hinsicht von den übrigen Veranstaltungen ab. Widmann betont gegenüber unserer Zeitung: "Politisch werden wir nicht." Es sei eine kirchliche Veranstaltung der Diakonie. Das Schreiben von Vallon und Widmann ging ebenfalls nachrichtlich an Minister Lucha, Landrat Michel, Prälat Rose sowie an die Sulzer Stadträte.

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