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Sulz a. N. Endlich wieder freie Fahrt im Glatttal

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Foto: Zelenjuk

Sulz-Glatt - Seit Anfang September fließt der Verkehr auf der Achse Hopfau-Sulz-Neckarhausen auf der Kreisstraße 5508. Vor allem für Anwohner ist es eine langersehnte Erleichterung. Nun wurde die ausgebaute Strecke auch offiziell eingeweiht und freigegeben.

Vollsperrungen, Umleitungen, Großbaustelle vor der Haustür: Viel Geduld verlangte der Ausbau der K  5508 von Anwohnern und Gewerbetreibenden, von Pendlern und Touristen. "Besonders viel Ärger bereitete der erste Abschnitt im Winter 2016/2017, bei dem es zu massiven Verzögerungen gekommen ist", erinnerte Landrat Wolf-Rüdiger Michel in seiner Rede. "Heute weihen wir die Straße in Komplettheit ein", betonte er. Drei Bauabschnitte wurden in drei Jahren realisiert. Der Kostenfaktor: Rund acht Millionen Euro.

Während der Bauarbeiten hatten wir Betroffene in Glatt besucht:

"Diese Freigabe haben alle sehnsüchtig erwartet", wusste Michel. Mit Rücksicht darauf verzichteten die Verantwortlichen auch auf das Durchschneiden des symbolischen roten Bandes. "Wir wollen dem Verkehr nicht im Wege stehen", erklärte Michel.

Er hob den Einsatz des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel für das Projekt K 5508 und die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den Ortschaften Hopfau und Glatt hervor.

Stadt nutzt die Chance

Eine Besonderheit: Im Rahmen des letzten Bauabschnitts wurde die Glatt in ein neues, naturnahes Bett verlegt. "Das war eine Herausforderung", meinte Bauleiter Andy Weinmann von der Firma Stumpp. Mit dem Ergebnis sind nun alle zufrieden. "Der Straßenbau hat der Natur ein gutes Stück ihrer Kraft und ihrer Schönheit zurückgegeben", sagte Michel.

"Straßen sind die Lebensader des ländlichen Raums", betonte der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel die Rolle einer intakten Verkehrsinfrastruktur.

Die Bemühungen des Landkreises und der Kommunen hob in seinem Grußwort Referatsleiter Markus Zink vom Regierungspräsidium Freiburg hervor: "Wenn es um Straßen geht, ist der Landkreis Rottweil einer der aktivsten Kreise."

Auch Bürgermeister Gerd Hieber drückte seine Freude aus: "Das, was wir sehen, ist ein deutlich klarer Mehrwert". Er unterstrich, dass die Stadt und die Ortschaften auch die Chance genutzt haben, parallel zum Ausbau der Straße tätig zu werden –­ etwa bei Geh- und Radwegen, Entwässerungsgräben, bei der Instandsetzung der Brunnenleitung und Erneuerung der Hausanschlüsse. Auch die Straßenbeleuchtung wurde auf LED umgestellt. "Insgesamt haben wir fast 550 000 Euro aus dem Stadtsäckel in die Infrastruktur investiert", sagte Hieber.

Doch bei aller Freude war er auch unmissverständlich deutlich: "Die Sanierungsarbeiten müssen auf der L 409 im Bereich der Ortschaft Hopfau weitergehen." Hieber sprach von einem "total desolaten Zustand". Laut Michel und Zink sind Arbeiten in diesem Bereich im kommenden Jahr möglich. Skeptisch äußerte sich Zink allerdings zur Verbindung zwischen Hopfau und der Schillerhöhe, die als ein weiterer neuralgischer Punkt gilt. "Das wird schwierig."

Dekan Alexander Halter übernahm die Aufgabe, die Straße zu segnen. "In erster Linie geht es um die Menschen, die diese Straße nutzen. Eine Straße verbindet, auf einer Straße begegnen sich die Menschen", sagte er und wünschte Gottes Segen in dieser Begegnung. Der Musikverein Glatt umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

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