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Sulz a. N. Eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten für Angehörige

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Auf dem Tisch muss eine Plexiglasscheibe stehen, wenn sich Besucher mit einem Angehörigen unterhalten.Foto: Weinmann Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Im Haus der Betreuung und Pflege Am Stockenberg sind Besuche wieder möglich, allerdings nur mit großen Einschränkungen und Hygienemaßnahmen, um die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin vor dem Coronavirus zu schützen und die Verordnungen zu gewährleisten.

Die Besuchsregelungen seien in Absprache mit dem Gesundheitsamt getroffen, heißt es in der Mitteilung. Demnach müssen sich die Angehörigen mindestens einen Tag vor ihrem Besuch telefonisch in der Einrichtung anmelden.

Eine Betreuungsmitarbeiterin bringt dann den Bewohner von der Wohngruppe entweder ins Café Ambiente oder bei schönem Wetter auf die Terrasse. Die Angehörigen müssen mit Mund-Nasenschutz kommen und werden mit zusätzlichem Schutzmaterial ausgestattet.

Die Gespräche finden mit ausreichendem Abstand und einer Plexiglasscheibe auf dem Tisch statt. Jedoch ist es durch die Plexiglasscheibe ungewohnt und vor allem für Bewohner, die nicht mehr so gut hören können, schwer, ihre Angehörigen zu verstehen.

Die Besucher seien sehr froh, dass sie endlich wieder ihre Angehörigen besuchen dürften. Sie könnten es verstehen, dass Besuche nur unter strengen Hygienemaßnahmen möglich seien, auch wenn es schwer falle, den anderen nicht in den Arm nehmen zu dürfen. Leider sei es nicht für jeden Besucher verständlich, dass er nicht die Einrichtung betreten dürfe.

"Wir sind sehr froh, dass unsere Bewohner endlich wieder Besuch empfangen dürfen, jedoch müssen wir weiterhin alles tun, um sie vor dem Virus zu schützen. Aus diesem Grund ist es noch nicht möglich, die Besucher in unsere Einrichtung zu lassen", bringt es Beate Hermann, Einrichtungsleitung im Haus der Betreuung und Pflege Am Stockenberg, auf den Punkt. Für Bewohner, die ihr Zimmer nicht verlassen können, gibt es strenge Sonderregelungen, die eine ausführliche Einweisung erfordern.

Die öffentlichen Veranstaltungen wie die Aufführungen des Stockenberger Theaterclubs und der Stockenberger Flohmarkt, zu denen auch Angehörige und Bürger kommen sollten, wurden schon Anfang März abgesagt. Die internen Betreuungsangebote finden seit der Coronazeit auf den jeweiligen Wohngruppen gesondert statt, sodass die Bewohner ausreichend beschäftigt sind. Jedoch können diese selbstverständlich die Besuche der Angehörigen nicht ersetzen. Ein Skype- und Grußkartenservice wurde deshalb vor einigen Wochen zur Kommunikation mit den Angehörigen eingerichtet.

Inzwischen gibt es wieder Betreuungsveranstaltungen wie das Muttertagscafé und das Vatertagsgrillen, an denen die Bewohner wohngruppenübergreifend mit ausreichend Abstand teilnehmen dürfen. Inwieweit diese ausgeweitet werden können, sei noch fraglich, aber wahrscheinlich müsse auch das Sommerfest in diesem Jahr ohne Angehörige stattfinden

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