Ein guter Tropfen als Lohn für die Dichtkunst: Helmut Hauser hat ein Weingedicht geschrieben. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder-Bote

Helmut Hausers Lyrik wird auch für die Landesgartenschau in Sigmaringen vertont

Von Marzell Steinmetz

 

Sulz. Des Dichtens ist Helmut Hauser nicht müde geworden. 2013 findet die Landesgartenschau in Sigmaringen statt. Der in Renfrizhausen geborene Lyriker hat bereits einige Texte verfasst, die vertont und im Rahmen dieser Großveranstaltung auch uraufgeführt werden.

Sein jüngstes Werk ist ein Weingedicht, das er für die Weingärtner in Gündelbach geschrieben hat – als Ersatz dafür, dass er eine Einladung zu einer Weinprobe nicht wahrnehmen konnte.

Hauser schreibt darin über die Frucht der Reben auf den guten Böden, lobt den Fleiß der Winzer und weist auch auf den in Gündelbach 1976 angelegten Wein- und Sortenlehrpfad hin. "Auf, auf, es lohnt der Gang", fordert er zum Besuch auf. Das hat dem Vorstandsvorsitzenden der Weingärtner Horrheim-Gündelbach so gut gefallen, dass er Hauser zwei gute Tropfen aus dem Anbaugebiet schickte, benannt nach dem mittelalterlichen Minnesänger Bolger von Horrheim.

Hauser hat langjährige Kontakte zu Gündelbach. Dort und in drei anderen Orten fand 1960 ein Festakt anlässlich des 100. Todestags von Friedrich Silcher statt.

Lämmle sagte: "Nehmt den Jonga und koin so an alta Ma"

Ursprünglich sollte der bekannte Mundartdichter und Silcherforscher August Lämmle den Vortrag halten, doch er ließ mit den Worten "Nehmt den Jonga und koin so an alta Ma" Helmut Hauser den Vortritt. Seither hat der heute in Balingen-Ostdorf lebende Lyriker gute Verbindungen mit den Gündelsbachern.