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Sulz a. N. Durch kräftiges Kurbeln zum eigenen Kuschelkissen

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Michael Dietz zeigt die große Kardiermaschine (oben). Bei der kleineren Version müssen die Kinder kräftig kurbeln (unten). Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Mühlheim. W o kommt eigentlich die Wolle her? Dieser Frage konnten Kinder am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Sulzer Sommer-Spaßes nachgehen, die vom Unternehmen "Frau Wolle" organisiert wurde.

Auf der Wiese neben dem Laden wurde den Kindern erklärt, was Schafe alles fressen, von Gras über Heu bis zu Körnern, die im Stall verfüttert werden. Letztere durften die Kinder auch selbst probieren.

Doch es gab nicht nur viel über Schafe zu lernen, sondern auch etwas zu basteln. So durften die Kinder eigenhändig Wolle zu einem Kuschelkissen verarbeiten.

An einer Kardiermaschine wurde dafür die Wolle so lange gekämmt, bis aus den einzelnen Flocken ein zusammenhängendes Vlies entstand. Doch statt der großen Maschine, die für die Produkte im Laden verwendet wird, kam eine kleine, mit einer Handkurbel betriebene Kardiermaschine zum Einsatz. Die Kinder durften nicht nur selbst kurbeln, sondern mussten nachher vorsichtig das Vlies von der Walze lösen.

Das fertige Vlies kam dann in einen Kissenbezug, den die Kinder vorher mit bunten Farbstiften gestalteten.

Das Kardieren der Wolle ist ein wichtigster Arbeitsschritt, denn das fertige Vlies lässt sich nicht nur als Füllung für Kissen verwenden, sondern kann auch zu Fäden versponnen werden. "Das Vlies ist das Ausgangsprodukt für alles", erklärt Geschäftsführer Michael Dietz.

Nur Schafe gab es diesmal leider nicht zu sehen, da sich die Tiere zur Zeit auf einer anderen Weide befänden. Die Wiese neben dem Laden hatten sie bereits abgefressen, und: "Man muss die Schafe nicht im Stall halten, wenn das Wetter schön ist", meint Dietz.

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