Mühlheim und Renfrizhausen planen "Tag gegen Lärm" am 25. April. Belastet durch Autobahn.
Sulz-Mühlheim/Renfrizhausen - Der "Tag gegen den Lärm" ist am Donnerstag, 25. April. Beginn einer entsprechenden Veranstaltung ist dann um 19 Uhr. Die Planungen sind in der Endphase. Am Mittwoch trafen sich die Ortschaftsräte aus Mühlheim und Renfrizhausen im Mühlheimer Rathaus, um die Veranstaltung auf den Weg zu bringen. Es gelte an diesem Tag, Gemeinsamkeit zu demonstrieren. Die Bürger beider Gemeinden seien belastet durch den Lärm, den die Autobahn mit sich bringe, besonders durch die Brücke übers Mühlbachtal.
Die Vorbereitungen für den "Tag gegen den Lärm" hatte in erster Linie Ortschaftsrätin Barbara Klaussner in die Hand genommen. Der Mühlheimer Ortsvorsteher Axel Zirner ließ 500 Prospekte drucken. Diese werden im Laufe dieser Woche verteilt. Mit ihrer Veranstaltung wollen die Ortschaftsräte auch von der großen Politik ernst genommen werden.
Karte soll Besuchern der Veranstaltung Situation verdeutlichen
In dieser Hinsicht gab es zwei schlechte Nachrichten: Sowohl der CDU-Vertreter wie die Vertreterin der Grünen haben sich bereits entschuldigt für den Termin. Dabei sein wird Bürgermeister Gerd Hieber, der zu den Bürgern sprechen wird, auch die beiden Ortsvorsteher Axel Zirner und Burkhardt Pyroth sind sicher dabei.
Alle in der Sitzung Anwesenden stellten die Wichtigkeit des Daimler-Akustikers Thorsten Breitfeld in den Mittelpunkt. Breitfeld wird sich mit dem Thema A 81 intensiv auseinandersetzen und will im Dienst der guten Sache auf ein Honorar verzichten.
Stattfinden wird die Veranstaltung "Tag gegen den Lärm" bei der Mühlbachhalle, dort gibt es die Möglichkeit bei schlechtem Wetter in die Halle zu wechseln. Für Getränke wollen die Mühlheimer Ortschaftsräte sorgen.
Um auf die Situation vor Ort hinweisen zu können, wird Material benötigt. So wird die neue Lärmkarte vergrößert und ausgestellt, um den Bürgern auch die Situation sichtbar erklären zu können. Auch ein Beamer und eine Leinwand müssen bereitgestellt werden, da waren sich die Räte einig. Außerdem sollen Ohrstöpsel an die Besucher verteilt werden.