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Sulz a. N. Digitalisierung verändert vieles

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Der Musikverein Sulz und die Taekwondo-Gruppe des TV Sulz bekommen jeweils einen Scheck über 1000 Euro überreicht. Foto: Schwarzwälder Bote

Voll besetzt war der Saal im katholischen Gemeindehaus bei der Mitgliederversammlung der Volksbank Sulz. Mitglieder aus Dürrenmettstetten, Fischingen, Glatt, Holzhausen, Hopfau, Mühlheim und Sulz waren eingeladen.

Sulz. Nach einer musikalischen Begrüßung durch die Sulzer Stadtkapelle hieß Klaus Kitzlinger vom Aufsichtsrat Mitglieder und Vertreter der Stadt und der Ortschaften willkommen und übergab das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Henry Rauner. Dieser warf zunächst einen kritischen Blick auf das aktuelle Weltgeschehen der letzten Monate. Der G7-Gipfel, der Hambacher Forst, die Gelbwesten oder der Wechsel in der CDU-Spitze waren Themen, die das Jahr 2018 prägten, so Rauner. Wirtschaftlich gesehen gehe es seit 2014 steil nach oben. Es gebe einen Rekordüberschuss im staatlichen Gesamthaushalt. Auf der anderen Seite sollten mit diesem Überschuss auch noch die vorhandenen Schulden getilgt werden, lautete der Rat an die Politik.

Was die Zinsentwicklung angehe, so profitierten zwar die Häuslebauer von dem "extrem niedrigen Zinsniveau", für die Banken sei dies jedoch schlecht, denn es drücke auf die Ertragslage. Eine Besserung sei momentan nicht in Sicht.

Das betreute Kundenvolumen der Volksbank Rottweil lag zum Jahresende bei 1,7 Milliarden Euro, die Bilanzsumme bei 926 Millionen Euro. Bei den Mitgliedern konnten 823 Neuzugänge verzeichnet werden, wobei jeder zweite Kunde schon Mitglied sei. Das Ziel sei, dass jeder Kunde Mitglied werde, so Rauner.

Marcel Wissing, Geschäftsstellenleiter in Sulz, informierte anschließend über die Entwicklung vor Ort. Es gab 85 Neuzugänge, jedoch mache sich auch der demografische Wandel bemerkbar, denn insgesamt stagniere die Mitgliederzahl.

Was die Privat-Kundeneinlagen und Privat-Kundenkredite betreffe, so liege man in Sulz mit mehr als fünf Prozent deutlich über dem Niveau der Gesamtbank.

Als genossenschaftliche Bank wolle man den Mitgliedern einen Mehrwert bieten. So biete man Beratungen wie etwa zum Thema Erbrecht an. Das Thema Digitalisierung verändere vieles, sagte Wissing. So habe man ein breites Angebot im Bereich digitales Banking.

Die Optimierung der Servicezeiten durch eine vorhergehende Kundenbefragung sei in einigen Geschäftsstellen bereits erfolgt. Im Falle von Sulz seien die Geschäftszeiten noch nicht angepasst worden. Es stehe nämlich ein Umbau mit Modernisierung der Sulzer Geschäftsstelle an, verriet Wissing.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Nominierung eines Mitglieds zur Wahl in den Aufsichtsrat. Klaus Kitzlinger, der diese Position innehatte, stehe nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Der neue Kandidat Matthias Fischer aus Sulz stellte sich kurz vor. Einstimmig wurde er von der Versammlung nominiert. Die Wahl finde am 4. Juni statt, die Amtszeit betrage drei Jahre, erklärte Rauner.

Vorstandsmitglied Gislinde Sachsenmaier nahm anschließend die Ehrungen für treue Mitglieder vor.

Der Musikverein Sulz sowie die Taekwondo-Gruppe des TV Sulz, die am Ende des Abends beeindruckende Kostproben ihres Könnens präsentierten, waren die Nutznießer der diesjährigen Spendenaktion und bekamen einen Scheck über jeweils 1000 Euro überreicht.

Für 60 Jahre Treue wurden geehrt: Hugo Bronner, Engelbert Hauser, Richard Kitzlinger, Volkmar Kläger, Wilhelm Maier, Martin Schäfer und Hans Schrägle  50 Jahre

Georg Breitenreuter, Karin Brüll, Manfred Deuringer, Klaus Frehsdorf, Alois Fröhlich, Werner Girrbach, Roland Hellstern, Bruno Knöpfle, Walter Kopf, Kurt Maier, Ernst Müller, Dieter Peter, Willi Pfau, Klaus Dieter Pukies, Eckart Schittenhelm, Gerhard Schuklies, Arnold Vincon und Werner Winkler

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