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Sulz a. N. Die Praxis kommt nicht zu kurz

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Sandra Gaiselmann und Lydia Sigel informieren über die Übungsfirma SET. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Das Wirtschaftsgymnasium ist in diesem Schuljahr einzügig. "Wir haben aber die Option auf zwei Klassen", sagte Bernhard Tischler am Freitag beim Tag der offenen Tür der beruflichen Schulen in Sulz. Er hofft, dass das berufliche Gymnasium wieder zweizügig wird.

Das Interesse an dieser Schulart war jedenfalls sehr rege. Linda Mühlberger umstanden etliche Väter mit ihren Kindern. Sie räumte mit dem Vorurteil auf, dass die Absolventen am Wirtschaftsgymnasium mit ihrem Abitur nur Wirtschaftsfächer studieren könnten. Wenn sich jemand dafür entscheide, Kunst zu studieren, dann gehe das auch. Aber klar: Das Abitur am Wirtschaftsgymnasium hat Vorteile für denjenigen, der nach dem Studium einen Job in der Wirtschaft sucht. Die allgemeine Hochschulreife erlangen die Schüler nach drei Jahren. Profilfach ist Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Ergänzende Wahlfächer sind Finanzmanagement und "Global Studies".

Als Fremdsprachen werden Englisch und Spanisch unterrichtet. In der Eingangsklasse 11 bekommt jeder Schüler seinen Lernbegleiter. Beratungslehrer, Berufsberater und Schulsozialarbeiter bieten weitere Unterstützung an.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Fußballturniere und Wintersporttage, Börsenspiele oder soziale Projekte sind Besonderheiten in Sulz. Auch Studienfahrten und Schüleraustausch stehen auf dem Programm.

Im gleichen Raum befanden sich die Informationsstände für die Berufskollegs I und II. Ein neue Bildungsgang ist die Ausbildungsvorbereitung (AV dual). Er hat das Ziel, jedem Jugendlichen individuell den bestmöglichen Schulabschluss und einen raschen Übergang in eine duale Ausbildung zu ermöglichen.

Ein Stockwerk tiefer hatte die Übungsfirma SET – Stühle, Eckbänke, Tische ihren Sitz. Sie produziert und verkauft nicht nur Möbel, sondern vertreibt auch Deko-Artikel und Haushaltswaren. Das alles natürlich virtuell. Aber es spielt sich, vom Auftragseingang, von der Bestellung bis zur Lieferung alles so ab, wie im wirklichen Firmenalltag. Mit dem Gewinn sieht es noch nicht so gut aus: "Im Moment kaufen wir mehr ein als wir verkaufen", sagten Sandra Gaiselmann und Lydia Sigel. Spaß macht es ihnen: "Es ist etwas anderes als Unterricht."

Die beiden Schülerinnen lernen den Beruf der Industriekauffrau. In der Übungsfirma sind sie die Angestellten, die Lehrer die Chefs. Neben SET gibt es noch die zweite Übungsfirma MVA, die auf Marketing und Beratung spezialisiert ist.

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