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Sulz a. N. Der Namensgeberin Lina Hähnle alle Ehre gemacht

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Das Astwerk wird weitergereicht. So lichtet sich der Albeck-Hang recht schnell. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Der Namensgeberin Lina Hähnle alle Ehre machten dieser Tage drei sechste Klassen der Lina-Hähnle-Realschule. Ganz im Sinne der Naturschützerin und Gründerin des Naturschutzbundes widmeten sich die Schüler mit ihrer Lehrerin Tanja Marx der Landschaftspflege und des Naturschutzes am Albeck-Hang, der seit 1970 Naturschutzgebiet ist.

Angeleitet wurden sie vom Naturschutzbeauftragten Norbert Utzler und Angelika Schwarz-Marstaller von Freiburg, die auch die Notwendigkeit des freien Hanges herausstellte, da er Lebensraum selten werdender Tiere und Pflanzen ist. Handschuhe wurden ausgeteilt, und voller Eifer zogen die Schüler die bereits abgesägten Äste der wuchernden Büsche zur Sammelstelle am Parkplatz. Man kam ins Schwitzen.

Der körperliche Einsatz machte sichtlich Spaß. Bald schon hatten die Kinder ein System entwickelt, wie die Äste weitergereicht werden können, ohne dass man den eigenen Standort verlassen musste. Der Haufen wurde schnell größer und der Hang übersichtlicher. Stolz wurde das Werk betrachtet, die Müdigkeit als nicht unangenehm empfunden.

Nach der Vesperpause war genaues Beobachten der Tierwelt gefragt. Krabbeltiere und Insekten wurden gesammelt. Unter professioneller Anleitung wurden sie unter dem Mikroskop betrachtet. Dazu stand das Ökomobil des Regierungspräsidiums Freiburg zur Verfügung. Immer zu viert an einem Arbeitsplatz, konnte man die interessanten Entdeckungen gleich teilen. Die Neugier war geweckt. Da spielte es auch keine Rolle, wie lange der Nachmittagsunterricht in der Natur dauerte.

Die Aktion war im Unterricht vorbereitet worden. Das Thema lautete "Pflanzen und Tiere der Heimat". Insekten spielten eine große Rolle, war von Marx zu hören. Das Erleben der Natur im eigenen Lebensbereich trug nun zu einer wirkungsvollen Naturschutzbildung bei.

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