Der Salat ist angerichtet: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer in ihrer Fernsehküche. Foto: Axel Frank

Essen und Trinken: Dreharbeiten in der Hopfauer Fernsehküche / Radieschen schmecken auch gedünstet

Sulz-Hopfau - Die Dreharbeiten zur WDR-Sendung "Essen und Trinken" können trotz Corona-Pandemie fortgesetzt werden. Entsprechende Hygienemaßnahmen sind in der Hopfauer Fernsehküche getroffen worden. Jahreszeitgemäß ging es um Salate und Rettiche. Zudem gaben die Hopfauer Fernsehköche Tipps für "Leckerbissen aus der Hand".

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Wenn es um Salat geht, darf der Kartoffelsalat nicht fehlen. Martina Meuth und Bernd "Moritz" Neuner-Duttenhofer kennen zahllose Varianten. Diesmal nehmen sie als Zutat Artischocken, die zuvor in der Pfanne gebraten und dann in der Schüssel zusammen mit dem Kartoffelsalat angemacht werden. Dazu gibt es die in Öl gebratenen Innereien und Filets vom Kaninchen.

Der Salat vom bunten Spargel wird mit Schinkenstreifen angerichtet. Für den Salat aus Linsen und Bleichsellerie bereiten die Fernsehköche Hähnchenflügel zu. Schließlich zeigen sie noch einen Kartoffelsalat mit Thaivinaigrette aus Ingwer, Knoblauch, Chili, Limette und Thaikräutern. Dieser wird mit Garnelen serviert. Die Sendung "Salat satt" wird am 30. Mai ausgestrahlt.

Jetzt ist Radieschenzeit

Rettich und Radieschen schmecken nicht nur als Rohkost, sondern auch gedünstet. Sogar deren Blätter können verwendet werden.

Gerade jetzt ist Radieschenzeit. In Frankreich, erklären die beiden Kochjournalisten, werden diese gerne mit Salz und Butter gegessen. In Scheibchen geschnitten werden sie auf dick gebutterte Brotscheiben gesetzt und gesalzen. Schnittlauch wird noch darüber gestreut. Statt Butter kann auch Kräuterquark genommen werden.

Auch als Gemüse eignen sich Radieschen. Sie werden geviertelt und in Olivenöl kurz mit Speckwürfeln angebraten.

Ein als Ziehharmonika geschnittener Rettich gehört in Bayern zur Brotzeit. In Japan wird der weiße Rettich zu einem Dip für ein Fleischfondue fein gerieben. Zum bayerischen Rettich wird Bier getrunken, zum japanischen Sake.

"Blätter von Radieschen sind kein Abfall", betonen die Fernsehköche. Daraus machen sie eine cremige, grüne Suppe. Natürlich passen Radieschen auch zum Kartoffelsalat.

Vorproduktion für den April 2021

"Rettich und Radieschen" waren eine Vorproduktion für den April 2021. Bereits am 6. Juni ist im WDR-Fernsehen der Termin für "Rheinische Tapas" – Leckerbissen, die man aus der Hand isst, beispielsweise vor dem Fernseher. Brotscheiben werden getoastet. Darauf kommt Mett, das zuvor mit feingehackten Zwiebeln und Petersilie vermischt wird. Passend dazu: ein Kölsch. Die Mini-Reibekuchen aus geriebenen oder geraffelten Kartoffeln können mit roter Bete, Schnittlauchquark, Lachstatar oder "Blutwursthäckerle" belegt werden. Eine herzhafte Reibekuchen-Variante, sind "Puttes".

Zu den Fleischwurstspießchen, eine weitere rheinische Spezialität, gibt es eine Sauce aus Senf, Schnittlauch und Chili. Für "Himmel und Erde" - Blutwurst und Apfel - wird Kartoffelpüree gekocht. Darauf werden zuerst der Apfel, darüber die Blutwurst und schließlich Zwiebelknusper gestapelt. Dafür sollte dann aber ein Teller benutzt werden. Ein letzter Tipp: süße oder herzhafte Krapfen. Der Teig dafür wird mit Eigelb, Mehl, Milch oder Bier angerührt.

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