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Sulz a. N. Bürgermeister besucht Bergfelden

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Bürgermeister Gerd Hieber (rechts) besichtigt mit dem Ortschaftsrat und interessierten Bürgern eines der Häuser, welches mit Untersützung der Stadt energetisch saniert wird.Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder Bote

Bürgermeister Gerd Hieber kam am Dienstag zu einem Ortsrundgang nach Bergfelden. Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher, dem Ortschaftsrat und interessierten Bürgern besichtigte er verschiedene Bauprojekte.

Sulz-Bergfelden. Los ging es im Baugebiet "Härtenwiesen III", wo 14 Bauplätze entstanden sind, die demnächst verkauft werden sollen. Über die Modalitäten dieses Verkaufs herrscht aber noch Uneinigkeit. "Der Ortschaftsrat wünscht eine Veränderung der Vergaberichtlinien zugunsten einheimischer Bewerber", berichtete Ortsvorsteher Martin Sackmann. Gemeint sei damit, dass Käufer in Sulz wohnen, arbeiten oder einen familiären Bezug zur Stadt haben sollen.

Bürgermeister Gerd Hieber erklärte, dass man über alles diskutieren könne, am Ende aber eine gesamtstädtische Lösung stehen müsse. Eine Änderung müsse daher dann für alle Teilorte gelten. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass nicht bei allen Neubaugebieten der Stadt die Nachfrage so hoch sei wie in Bergfelden. Ob die anderen Teilorte bereit sind, eine Einschränkung bei der Grundstücksvergabe mitzutragen, erscheint daher fraglich.

Ebenfalls teilte Hieber den Anwesenden mit, dass die Badenova beabsichtige, eine Gasleitung nach Bergfelden zu legen. Dazu finde am 12. November eine Informationsveranstaltung in der Dickeberghalle statt.

Anschließend ging es zu mehreren Privathäusern, deren energetische Sanierung von der Stadt mitfinanziert wird. Mittlerweile sind es in Bergfelden zwölf Häuser, für die eine entsprechende Vereinbarung zwischen Stadt und Eigentümer getroffen wurde. "Im Ort sind überall Baukräne und Baugerüste zu sehen. Wir sind froh, dass das Angebot so angenommen wird", freute sich Sackmann. Dem frisch renovierten Rathaus wurde ebenfalls ein Besuch abgestattet.

Abschließend ging es zum ehemaligen Volksbankareal. Hier will die Stadt das alte Bankgebäude abreißen lassen, damit Investoren hier drei neue Häuser bauen können, in denen neben Läden wie der Bäckerei Sehne 25 Wohnungen geplant sind.

Von Seiten der anwesenden Bürger wurde gefragt, warum statt der Investoren nicht die Stadt selbst als Bauherr tätig werde und Sozialwohnungen schaffe. Hieber erwiderte, dass die Stadt dafür bei weitem nicht genug Geld habe.

Hoffnungsvolle Nachrichten hatte Ortsvorsteher Sackmann bezüglich des Geldautomatens der Volksbank. Wie schon bekannt ist, soll dieser am 30. Oktober abgebaut werden. Nun konnte Sackmann berichten, dass die Volksbank prüfen wolle, ob sie einen Automaten in einem der neuen Gebäude aufstelle.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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