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Sulz a. N. "Böhmisch’s Feuer" brennt musikalisches Feuerwerk ab

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Mit großer Spielfreude präsentiert sich die Kapelle "Böhmisch’s Feuer" Foto: Schwind Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Fischingen. Nicht zu viel versprochen hatte der Musikverein Gutklang Fischingen beim Herbstfest am Samstagabend mit der Verpflichtung der Kapelle "Böhmisch’s Feuer". Das Publikum in der ausverkauften Turn- und Festhalle in Fischingen zeigte sich begeistert. 

Mit ihrem musikalischen Leiter Daniel Fischinger am Schlagzeug ging es gleich schnittig los. Dieser Nachname verpflichtet natürlich zu einem musikalischen Besuch in Fischingen. Das Publikum erfuhr, was es an diesem Abend zu erwarten hatte. Schnell merkte man, dass die jungen Männer und Frauen zu den besten Blasmusikern in der Region gehören. Mit ihrem fulminanten Auftritt nahmen die zumeist aus Harthausen und Trichtingen stammenden Musiker ihre Fans mit auf eine Reise in die böhmisch-mährische Musikwelt. Polka, Walzer und Marsch sind heute mehr in denn je. Auf dieser Erfolgswelle schwimmt auch "Böhmisch’s Feuer" seit ihrer Gründung.

Von Anfang an gab es nur eine Richtung für die Kapelle, steil nach oben. Daniel Fischinger hat einen eigenen, erfolgreichen Stil für die Kapelle entwickelt. Heute befinden sich auch selbst komponierte Stücke im Repertoire.

Mit ihrer schwungvollen und spürbar großen Spielfreude zauberten sie eine unbeschreibliche Stimmung in die Halle. Neben den Konzertmärschen waren auch böhmische Polkas und solistische Einlagen im Programm. Beeindruckende Soli zeigten die Klasse der Kapelle.

Ihre kurzen Lederhosen waren von Anfang an ihr Markenzeichen, später kamen die Westen hinzu. Die Mädchen zeigen sich stilecht in Dirndln.

Den klasse Auftritt der Kapelle vervollständigte der Ansager der 16 Köpfe zählenden Truppe, Fabian Buchas. Gekonnt, humorvoll und mit Witzen untermalt, kündigte er die Titel an. Nach ihren Angaben gibt es die Truppe jetzt schon seit sieben Jahren.

Spielten sie am Anfang auch mal als Vorgruppe und vor einem kleinerem Publikum, füllen sie heute auch ein 2000-Mann-Zelt. Sie erinnern sich aber auch gerne ihrer Wurzeln und spielen, wie in Fischingen, in kleineren Umgebungen. "Unseren Durchbruch hatten wir beim Jubiläum des Bergfelder Musikvereins im Juli 2015", ist sich die Truppe einig. Als Vorkapelle der außergewöhnlichen Musiker aus Salzburg, "Die Rainer", trieben die Musiker aus Trichtingen und Harthausen die Gäste auf die Tische, was den zeitlichen Auftritt der Hauptkapelle ziemlich nach hinten verschob. In Fischingen zeigte die Kapelle, wie stark sie mit ihrem Dirigenten Timo Hieske ist.

Dieser ist kein Unbekannter in der Blasmusikszene. Er feierte bereits Riesen-Erfolge mit seinen "Jungen Egerländer", die sich im Herbst des vergangenen Jahres auflösten.

Als die Kapelle sich verabschieden wollte, ließ das Publikum die Musiker erst nach etlichen Zugaben unter großem Beifallgeben. Im Vorstand des Musikvereins Fischingen war man jedenfalls zufrieden mit der Gruppe. "Seit fünf Jahren möchte ich die schon haben, und jetzt hat es endlich geklappt", freute sich Vorsitzender Ralf Schon.

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