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Sulz a. N. Beim Fußballspielen gibt es keine Sprachbarrieren oder Unterschiede

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Lehrer kicken beim zweiten Fußballturnier der Beruflichen Schulen Oberndorf und Sulz gegen die Hauswirtschafts-Schülerinnen. Foto: Haubold Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Petra Haubold

Sulz/Oberndorf. Zwei Standorte, viele fußballbegeisterte Schüler, ein gemeinsames Ziel: Kicken für den guten Zweck. Das haben Sulzer und Oberndorfer Berufsschüler bei ihrem zweiten Turnier in der Stadion-Halle getan.

Die Beruflichen Schulen haben mit der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Sulz und der Robert-Gleichauf-Schule in Oberndorf zwei Standorte im gewerblichen, kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Bereich: Und in allen Klassen wird im Schulsport Fußball gespielt und zwar mit Begeisterung. Ein Grund also für die Pädagogen Mark Adamo und Bernhard Tischler, wie bereits im vergangenen Jahr, ein gemeinsames Fußballturnier auszurichten.

14 Mannschaften haben teilgenommen

In diesem Jahr nahmen insgesamt 14 Mannschaften teil, darunter ein Lehrerteam und die neue Flüchtlingsklasse (VAB-O), die seit diesem Schuljahr in Oberndorf unterrichtet wird. Erstmals werden die Erlöse einer wohltätigen Organisation zugutekommen. Wer da berücksichtigt wird, das entscheide die Schülermitverantwortung (SMV), erklärte Mark Adamo, der sich mit dem sportlichen Event nicht nur neue Kontakte zu den anderen fußballbegeisterten Schülern der beiden Städte, Spaß an der Bewegung, Freude am Kräftemessen und die Vorfreude auf das Match im nächsten Jahr erhoffte, sondern auch mit den eigenen Schülern mehr Begegnung bekommen möchte.

"Bisher war der Wintersporttag immer die einzige gemeinsame Veranstaltung. Doch wir wollen gerne mehr machen, um auch außerhalb der Schulstunden mal etwas zusammen zu unternehmen". Gekämpft wurde leidenschaftlich und fair.

Jede Mannschaft hatte ihre Klassenkameraden-Fans dabei, wodurch die Wettkämpfe bei guter Stimmung und steigender Spannung bis zu den Endspielen am frühen Abend harmonisch verliefen. Vergnüglich ging es zu, als auch eine Damenmannschaft mit Schülerinnen aus dem Hauswirtschaftsbereich zwanglos gegen die Lehrermannschaft spielte. Hier war schließlich der Sieg der Pädagogen nicht nur ein sportlicher Triumph. Vielmehr gipfelte er im Geist des sportlichen Wettkampfs in Verbindung mit sozialem Engagement.

Dass auch ein kameradschaftlicher Kontakt zu den Jugendlichen aus der Flüchtlingsklasse zustande kam, war der guten Idee der beiden Initiatoren zu verdanken.

Und wie klappte hier die Verständigung? "Zwar sprechen viele nur sehr wenig deutsch, doch das Spielen gelingt problemlos, weil eben jeder die Regeln kennt", betonte Adamo schmunzelnd.

Man wisse ohne große Erklärungen, wann beim Fußball ein Foul gepfiffen werde oder wann ein Eckball fällig sei. Fußball mache keine Unterschiede und bringe die Schüler spielerisch zusammen.

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