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Sulz a. N. Baugebiet Amselweg hat in Hopfau Priorität

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An der Kurve der Ortsdurchfahrt ist das Eckhaus abgebrochen worden. Ortsvorsteher Thomas Mutschler (rechts) erläutert hier die Gehwegplanung.Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Die Erschließung eines Neubaugebiets im Amselweg Süd hat für den Ortschaftsrat Hopfau Priorität. Das machte Ortsvorsteher Thomas Mutschler am Mittwoch beim Ortsrundgang nochmals deutlich.

Sulz. Den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Amselweg Süd II" hat der Gemeinderat vor gut einem Jahr gefasst. Eigentlich sollte in diesem Jahr mit der Erschließung begonnen werden, Corona ist aber dazwischen gekommen. Jetzt befürchtet Ortsvorsteher Mutschler, dass das Baugebiet auf die Streichliste der Haushaltsstrukturkommission gesetzt werden könnte. Er wies darauf hin, dass der Kämmerer im Stadtbauamt mehr als 280 000 Euro einsparen will. Es sei unumgänglich, das Neubaugebiet politisch zu fordern. Es müsse wieder Bauland zur Verfügung gestellt werden. Damit wäre Hopfau nun an der Reihe, sagte er mit Blick auf die sinkenden Einwohnerzahlen des Stadtteils.

Zuletzt gab es am alten Postweg drei neue Baugrundstücke, von denen aber zwei bereits bebaut sind.

Die Flächen für die Erschließung des ersten Abschnitts sind jedenfalls gesichert: Neun Bauplätze könnten vorerst entstehen. Insgesamt wären es 24 im Plangebiet, das bis an die Kreisstraße reicht. Landwirtschaftlich hätten die Flächen keinen großen Stellenwert, so Mutschler.

Der Ortsrundgang hatte am Rathaus begonnen. Die Ortschaftsräte wanderten bis zum abgebrochenen Eckhaus an der Ortsdurchfahrt L 409, die vom Land im Zuge des Brückenab- und neubaus ausgebaut wird. Wichtig ist den Ortschaftsräten, die Fußläufigkeit im "Dobelwegle" fortzusetzen. Dafür stellte das Gremium auch Geld aus dem Ortsbudget zur Verfügung.

Das Eckhaus hatte die Stadt gekauft, um es abzureißen und somit mehr Platz zu gewinnen. Damit kann der Kurvenbereich der Ortsdurchfahrt verkehrssicher ausgebaut werden.

Verbessert werden soll auch die Auffahrt zum Rainweg. In Richtung Kinderspielplatz Au zeigte Ortschaftsrat Josef Fogel auf die Risse in der Straße. Sie hätten sich über den Winter verdoppelt. "Das macht mir Sorgen", meinte er. Fogel befürchtet, dass die Straße zum Hang hin abrutscht. Die Sandsteinmauer am Straßenrand werde noch ertüchtigt, teilte Mutschler mit. Auf die Mauer soll dann auch ein Geländer gesetzt werden. Nicht mehr weit war es bis zum Kinderspielplatz. Auf der Anlage sind die Geräte "in die Jahre gekommen". Weiter nach hinten könnte der Spielplatz vergrößert werden, sagte Mutschler bei der Besichtigung. Er fände das schon deswegen für angebracht, da der Spielplatz im Amselweg verkleinert werde. Josef Fogel stellte zudem fest, dass der Spielplatz nur für kleine Kinder geeignet sei, für die älteren werde nichts geboten. Mutschler erinnerte in dem Zusammenhang an die Bolzplatztore auf dem Brachfeld. Diese könnten nach Hopfau transportiert werden.

Zum Brückenneubau konnte er nichts Neues berichten. Im September sollen die Arbeiten vergeben werden. Bei Baubeginn werde mit "schwerem Gerät" zu rechnen sein. Das Technische Hilfswerk (THW) habe ihm mittlerweile versichert, dass der Bau einer Behelfsbrücke kein Problem sei. Das Land baut nicht nur die Brücke über die Glatt, sondern ist auch für die Pflegemaßnahmen im Uferbereich zuständig. Dafür gebe es einen Begleitplan. Man müsse darauf schauen, dass dieser auch umgesetzt werde. Die Gehölze müssten immer wider zurückgeschnitten werden, so Mutschler.

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