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Sulz a. N. Aus dem alten Friedhof wird ein Park

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Zum Nachmachen empfohlen: Bürgermeister Markus Huber trimmt sich.Fotos: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Der Mehrgenerationenplatz ist belebt: Auf dem Hartplatz kicken Jugendliche, die Kleinen spielen auf dem Sandplatz. Kinder fahren mit Rädern auf der Asphaltfläche. Von einer Hecke getrennt, beginnt der ruhige Bereich.

Dornhan. Der alte Friedhof wird zu einem Park umgewidmet. Einige neue Bäume sind gepflanzt worden. Die Weggestaltung fehlt noch. Geplant sei eine Art Kreuzgang, erklärt Bürgermeister Markus Huber. Das solle in kleinen Schritten umgesetzt werden. Die alte Mauer bleibt erhalten: Sie betone den historischen Charakter.

Ruhebänke im Schatten der Bäume werden noch aufgestellt. Gerne nimmt Huber weitere Ideen zur Gestaltung aus der Bürgerschaft mit auf. Die Entwidmung des Friedhofs sei im Laufe des Jahres vorgesehen. Dann steht der Bereich offiziell als Park zur Verfügung.

Was ebenfalls geplant ist: In Kooperation mit dem Heimatverein sollen Schilder zur Geschichte des alten Friedhofs aufgestellt worden. Die Stadt hat vor einigen Jahren das Grundstück von der evangelischen Kirchengemeinde erworben. Viele Informationen gibt es dazu noch nicht: "Wir fangen erst an zu recherchieren", sagt Huber. Auch da hofft er auf Mithilfe der Bevölkerung. Wann der alte Friedhof angelegt wurde, sei nicht bekannt. Zuvor befand er sich bei der evangelischen Stadtkirche. Die letzte Beerdigung fand im Jahr 1982 statt.

Genutzt werden kann inzwischen der Seniorentrimmplatz. Die Absperrung ist entfernt, zwei Geräte sind aufgebaut. Bürgermeister Huber testet sie: "Ich bin auch schon Opa", sagt er. Am Armtrainer wird die Arm- und Schultermuskulatur trainiert. Die Hand wird dabei auf eine Scheibe gelegt und gedreht. Das zweite Gerät mit dem Stepper kräftigt Arm und Beinmuskulatur gleichzeitig. Die Kreissparkasse hat beide Sportgeräte gesponsert. "Auf der Basis machen wir weiter", hofft Huber, dass noch weitere Trimmgeräte dazu kommen. Aus dem Gemeinderat sei außerdem ein Bouleplatz angeregt worden. Er soll gleich neben dem Trimmplatz angelegt werden.

Die große Asphaltfläche, die mit zum Spielplatz gehört, ist nicht gerade eine Augenweide. Es werde gerade geprüft, ob ein kleiner Parcours aufgemalt werden könne. "Dabei lassen wir uns von der Kreisverkehrswacht beraten", teilt Huber mit.

Die Toiletten sind nach der Corona-Pause wieder geöffnet. Dort in der Nähe liegt Schotter auf dem Boden – der Platz für eine mobile Hütte. Bei Veranstaltungen von Vereinen, beispielsweise einem Konzert, wäre hier eine Bewirtung möglich, erklärt Huber. Eine ständige Einrichtung soll es aber nicht werden.

Ein Imbissstand mit Freisitz ist aber am Zaun des Mehrgenerationenplatzes denkbar. Das sei momentan noch nicht vorgesehen, aber eine "Option für die Zukunft".

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