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Sulz a. N. AOK-Firmenlauf mit über 900 Teilnehmern

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Der spätere Sieger Tobias Giering setzt sich gleich nach dem Start an die Spitze. Foto: Heidepriem

Sulz - Mehr als 900 Teilnehmer hatten sich zum 2. AOK-Firmenlauf am gestrigen Mittwoch in Sulz angemeldet: rund 200 mehr als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Die Veranstalter, die Stadt Sulz zusammen mit dem Württembergischen Leichtathletikverband, konnten mehr als zufrieden sein.

Dicht drängten sich vor dem Start die zahlreichen Läufer auf der Bahn des Albeck-Stadions. Nicht nur die Teilnehmerzahlen stiegen, sondern auch die Temperaturen. Beim Startschuss pünktlich um 18.30 Uhr waren es immer noch um die 35 Grad Celsius. Das machte den schnellsten Läufern offenbar wenig aus. Der Fischinger Biathlet Tobias Gühring vom Pius Bräudle Team siegte klar mit 15:49 Minuten vor Nathan Müller vom Verein LO-Runner (16:08) und dem letztjährigen Sieger Johannes Esslinger vom Schlosscafé Glatt (17:23). Die ersten 26 Läufer blieben auf der knapp fünf Kilometer langen Strecke unter 20 Minuten – eine starke Leistung. Der Kurs ist etwas abgeändert worden. Auf das Nadelöhr am oberen Wuhr wurde verzichtet. Es ging am Neckar entlang, wo es schön schattig war. Auf dem groben Asphalt kam allerdings der eine oder andere Läufer ins Stolpern. Willkommen war die Abkühlung aus Gießkannen, Gartenschläuchen oder der Spritze der Feuerwehr. Vor der Löwenbrücke spielten Stadtkapellenmusiker zur Ermunterung ein "Prosit" für die Läufer. Dort gab es auch einen Getränkestand.

Bürgermeister Gerd Hieber fand die neue Strecke gut. In 22 Minuten hatte er sie zurückgelegt. Doch die Zeit ist für ihn weniger wichtig: Gesundheit und das Gruppenerlebnis stünden im Vordergrund.

Über die hohe Beteiligung am 2. Firmenlauf in Sulz freute er sich. Wenn es allerdings an 1000 geht, sieht er die Kapazität erreicht: "Wir wollen, dass es gemütlich bleibt", meinte er.

Ludwig Stiehle hatte ein bisschen mehr mit der Strecke zu kämpfen. Er fand, dass bei der Hitze zwei Getränkestände besser gewesen wären. Unternehmer Volker Bertram war Zuschauer: "Ich hätte jedem geraten, nicht ohne Training zu laufen", sagte er mit Blick auf die hohen Temperaturen. Uwe Kitzlinger war zum zweiten Mal dabei. "Ich habe meine Mitarbeiter vorauslaufen lassen", meinte er nach dem Lauf. Die Veranstaltung lobte er: "schön organisiert".

Heinrich Kipp war mit 74 Jahren einer der ältesten Teilnehmer. "Ich war schlechter als 2018", gab er zu. Aber da war es nicht ganz so heiß. Zwischendurch walkte er. Enkel Linus war auch mit dabei – und sei mit seinen neun Jahren deutlich schneller als der Großvater gewesen. Drei Gernationen der Familie Kipp waren am Start. Das Kipp Werk stellte mit 138 Teilnehmern auch die größte Läufergruppe.

Nach dem Ziel musste ein offensichtlich erschöpfter Läufer von Sanitätern versorgt werden. Das DRK Obendorf konnte auf der Strecke jedoch von keinen nennenswerten Vorfällen berichten.

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