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Sulz a. N. Abwärtskurve ist etwas Gutes

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Die Erschließung des Gewerbegebiets wurde über ein Treuhandkonto finanziert. Symbol-Foto: © magele-picture – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands "Interkommunales Gewerbegebiet InPark A 81 Sulz a.N. – Vöhringen" hat die Rechnung für das Haushaltsjahr 2018 abgeschlossen. Sie verzeichnet finanziell positive Entwicklungen, die sich fortsetzen sollen.

Sulz. Jüngst fiel die Abstimmung des Zweckverbands zugunsten der geplanten Hotelanlage im Gewerbegebiet InPark A81 aus. Damit ist das Projekt gesetzt. Die Finanzierung der Erschließung von Bauabschnitt "A", der das Gewerbegebiet InPark A81 umfasst, wird über ein Treuhandkonto finanziert.

"Unser Haushaltsvolumen ist nicht all zu groß", merkt Hauptamtsleiter Hartmut Walter an. Das Rechnungsjahr 2018 schließt mit einem buchmäßigen Kassenstand von 85 322 Euro ab. Im besagten Jahr stehen Ausgaben in Höhe von 120 000 Euro Umlagen aus den beiden Kommunen von 118 600 Euro gegenüber, erklärt Walter.

Das Anlagevermögen des Zweckverbands reduziert sich 2018 zum ersten Mal. Das liege am Abkauf von Grundstücken. Die Erschließung des Gewerbegebiets InPark ist beendet und die Grundstücke bekommen nun bereits nach und nach neue Eigentümer. Dadurch konnten zum einen Einnahmen erzielt werden, zum anderen reduzierte sich das Vermögen. Das spiegelt sich auch auf dem Treuhandkonto wieder.

Grundstücke werden nun verkauft

"Das Treuhandkonto ist ein gemehmigter Kredit, der von der Landesbank geführt wird und der vom Kommunalausschuss genehmigt wurde", erklärt Walter. "Und er steht ausschließlich einer bestimmten Sache zu Verfügung." In diesem Fall ist das die Erschließung des Gewerbegebiets "InPark".

"Die entstehenden Schulden aus dem Treuhandkonto müssen natürlich zurück gezahlt werden", so Walter weiter. Der Kreditrahmen liege bei fünf Millionen Euro, allerdings sei dieser nie ganz ausgereizt worden. Der Höchstwert lag im Jahr 2016 bei 4,67 Millionen Euro Schulden. "Mit 0,5 Prozent Zinsen sind wir derzeit auch bei überschaubaren Zahlungen." Wenn im Frühjahr die nächsten Zahlen präsentiert werden, sei die 2,5 Millionen-Grenze unterschritten, kündigt Walter an. Die Kurve mit starkem Abwärtstrend auf seiner Grafik deutet darauf hin. "In diesem Fall ist eine Abwärtskurve tatsächlich einmal etwas Gutes", meint Bürgermeister Gerd Hieber. Und letztendlich, so Walter, wolle und werde man bei Null herauskommen, wenn alle Grundstücke verkauft sind.

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