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Sulz a. N. Abitur mit Abstand in Sulz gestartet

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David Vögele (von links), Lukas Plocher, Jasmina Dietrich und Anna Kuhring sind glücklich, die erste Hürde genommen zu haben. Foto: Zelenjuk Foto: Schwarzwälder Bote

Die erste Hürde ist genommen: 17 Abiturienten haben an den Beruflichen Schulen in Sulz ihr Deutsch-Abitur geschrieben. Diesmal mit Mundschutz und Abstand – doch daran haben sich alle mittlerweile gewöhnt. Am Albeck-Gymnasium gab es aufgrund des G9-Modells keine Abiturprüfungen.

Sulz. Kurz vor 14 Uhr verlassen die ersten glücklichen Abiturienten das Schulgebäude. Mehrere Stunden intensiver Schreibarbeit liegen hinter ihnen – und die Erleichterung ist deutlich spürbar.

"Ich habe ein ganz gutes Gefühl und finde, dass ich gut vorbereitet war", sagt Efkan Günay aus Hochmössingen. Er hat sich für den Werksvergleich entschieden: Zu Vergleichen waren "Der goldne Topf" von E.T.A. Hoffmann und "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse. "Es war ruhig und entspannt", sagt Günay. Die gleiche Aufgabe zogen auch Jasmina Dietrich und Anna Kuhring vor. Die beiden sind zufrieden. "Wir haben auch schon ein Probe-Abi geschrieben, das hat geholfen", sagt Kuhring.

Mit der Lyrik haben sich David Vögele und Lukas Plocher befasst. "Die Bücher habe ich nicht verstanden", gibt Vögele zu. Die Aufregung, sagen die beiden unisono, sei gar nicht so groß gewesen. Und: Auch in der unterrichtsfreien Zeit habe man sich selbst und einander motivieren können. "Gut war, dass wir uns auf das Wesentliche, auf die fürs Abi relevante Fächer konzentrieren konnten", findet Vögele.

Zufrieden zeigt sich mit dem Ablauf der Prüfungen und dem verantwortungsvollen Umgang mit den Regeln Abteilungsleiter Sebastian Pfautsch. "Es gab keine Auffälligkeiten, alle waren diszipliniert", lautet sein Fazit.

Parallel laufen an den Beruflichen Schulen seit Dienstag die Prüfungen im Berufskolleg II: Dort werden Deutsch, Englisch und Mathe für die Fachhochschulreife abgelegt. Das hat die Schule bei der Vorbereitung vor logistische Herausforderungen gestellt.

"Wobei das alles inzwischen nicht mehr neu ist", sagt Pfautsch mit Blick auf die Hygienemaßnahmen. Damit der Abstand eingehalten wird, mussten in einigen Räumen Schränke herausgenommen werden. Auch sonst wird stark auf Hygiene geachtet. "Der Duden wird eingesammelt und desinfiziert", nennt Pfautsch ein Beispiel.

Im Vorfeld, verrät er, habe es die Überlegung gegeben, die Prüfungen eventuell in die Stadthalle zu verlegen. "Den Schülern war es aber lieber, nicht in den Backsteinbau auszuweichen, sondern im vertrauten Umfeld zu bleiben", betont Pfautsch.

Manche Schüler, weiß er, hätten insgeheim gehofft, dass das Abitur dieses Jahr womöglich gar nicht stattfindet. "Als sie zu Hause waren, mussten wir einige schon motivieren und klarmachen, dass die Prüfungen mit Sicherheit stattfinden." Positiv sieht Pfautsch die Tatsache, dass die Schüler für einige Wochen kommen konnten, um den Stoff zu wiederholen. "Diese Wochen konnten wir gut nutzen."

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