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Sulz a. N. 1500 Hästräger ziehen durch Fischingen

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Buzefaluse mit Nachwuchs: Die Fischinger Zunft führt als Gastgeber des Sulzer Narrentags den Umzug an. Foto: Steinmetz

Sulz-Fischingen - Narren können nicht immer Glück mit dem Wetter haben. Der Umzug in Fischingen startete am Sonntag im Nieselregen. Rund 1500 Hästräger und Musiker zogen auf der Schlossbergstraße zur Halle, wo im Trockenen weiter gefeiert werden konnte.

Die Fischinger Narrenzunft, die am Wochenende ihr 30-jähriges Bestehen feierte, war mit ihren Buzefalusen, gruseligen Hakenmännern und Burghexen Ausrichter des Sulzer Narrentags. Ein Novum war, dass auch einige auswärtige Zünfte eingeladen wurden.

Hinter den Gastgebern liefen die "Quastenflosser", eine Guggenmusik aus Fischingen in der Schweiz. Mit ihnen war gleich Stimmung geboten, und die ließen sich die Zuschauer am Straßenrand auch nicht durch den Regen vermiesen.

Die Narrengilde Glatt folgte mit den Habermarkenstupfern, Pechkneacht und Flößern, die ihren Wagen mächtig eingeheizt hatten. Die Schlosshexen aus Glatt schwangen ihre Besen. Einige Sulzer Hexen hatten sich verspätet. Ob sie wohl den steilen Weg hoch zum Startpunkt scheuten? Sie reihten sich, nicht ohne den einen oder anderen Schabernack zu treiben, hinter den Breaglern, Salzsiedern und Narros ein.

Immer zu einem Späßchen aufgelegt sind die Hofnarren und die Loablesspalter aus Mühlheim/Renfrizhausen. Sie haben in diesem Jahr mit der Schleifer-Bärbel, einer Einzelfigur, und den Burgstall-Räubern Verstärkung bekommen. Die Holzhauser Baurawaldhexen schwärmten hinter ihrem Wagen aus, immer auf der Suche nach Opfern. In ihren Reihen befanden sich Weinbeerlesdrescher.

Die wilden Jäkle der Narrenfreunde Bergfelden nebelten die Zuschauer ein. Die Kropfer marschierten dagegen ordentlich in Reih und Glied. Freundliche Mofänger aus Sigmarswangen verteilten Süßigkeiten. Die Stoagwaldmale sind dagegen raue Gesellen, denen man auch nicht allzu nahe kommen sollte.

Knapp 20 Gruppen beteiligten sich am Umzug. Den Abschluss bildeten die Zünfte aus Trillfingen, Bierlingen und Gruol.

Die Fischinger Narrenzunft hatte bei dem Regenwetter einige organisatorische Probleme, die aber gut gelöst wurden. Bereits am Samstag blieben Fahrzeuge, die auf der Wiese geparkt hatten, stecken. Die Feuerwehr zog sie spätnachts mit Traktoren heraus. Ortsvorsteher Jürgen Huber hat dann für den Sonntag in Absprache mit Bürgermeister Gerd Hieber halbseitiges Parken auf der L 324 und am Radweg zugelassen. Was Huber freute: Es hat von Samstag auf Sonntag keine Randale gegeben.

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