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Südwesten Unwetter legen den Verkehr lahm

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Ein Sturm hat am Dienstagabend viele Bäume umstürzen lassen - wie hier in Freiburg. Foto: dpa

Stuttgart/Freiburg - Eine Unwetterfront hat in Teilen Baden-Württembergs ein Verkehrschaos ausgelöst.

Mehrere Straßen wurden am Dienstagabend gesperrt. Der Bahnverkehr kam nach Angaben eines Unternehmenssprechers auf mehreren Strecken wie etwa zwischen Pforzheim und Nagold sowie zwischen Freiburg und Titisee-Neustadt vorübergehend komplett zum Erliegen. Bei der Murrbahn sorgte ein Blitzeinschlag in einem Stellwerk für Stillstand, wegen Oberleitungsstörungen kam es in Stuttgart zu Verspätungen. Aufgrund der gesperrten Straßen sei es mancherorts schwierig, Ersatzverkehr bereitzustellen, sagte der Bahn-Sprecher.
Polizisten und Feuerwehrleute im Land hatten vielerorts alle Hände voll zu tun. Ein Sprecher der Polizei in Stuttgart sagte beispielsweise: "Wir haben über 100 Einsätze, keinen Überblick, keine Verletzten." Viele andere Polizeistationen wie in Karlsruhe und Reutlingen meldeten ebenfalls umgestürzte Bäume und Zäune. Verletzt wurde nach ersten Angaben auch dort niemand.

Die Feuerwehren in Pforzheim, im Enzkreis und in Schwäbisch Hall kämpften zudem mit abgedeckten Dächern. In Leinfelden-Echterdingen machte sich das Dach eines Supermarktes selbstständig.

Glimpflich davongekommen war nach Polizeiangaben ein Lkw-Fahrer im Schwarzwald. Nachdem er seinen Laster geparkt und es sich im Führerhaus bequem gemacht hatte, fiel ein Baum um und landete zwischen der Kabine und dem Anhänger. Der Mann blieb unverletzt. Nur unweit entfernt prallte ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen umfallenden Baum. Auch er kam mit dem Schrecken davon.

In Oberschwaben verharrten acht Ortschaften vorübergehend ohne Strom.Damit kündigte sich der erste Kälteschock nach dem Altweibersommer an: In der Nacht zum Mittwoch sollen die ersten Schneeflocken in diesem Herbst in Baden-Württemberg fallen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Im Schwarzwald könnte es in der Nacht oberhalb von 600 Meter schneien. Auf dem höchsten Berg im Südwesten, dem 1493 Meter hohen Feldberg, wird Frost und kräftiger Schneefall erwartet - bis zu fünf Zentimeter könnten liegenbleiben. Auf der Schwäbischen Alb sollen auch einige Schneeflocken fallen. Am Tag sollen die Höchsttemperaturen aber bei vier bis elf Grad liegen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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