Die Virus-Mutation ist nun auch im Kreis Calw nachgewiesen worden. Foto: NIAID-RML/AP/dpa

Mutation bei mehreren Menschen nachgewiesen. Zusammenhang mit Cluster aus Zollernalbkreis.

Kreis Calw/Freudenstadt - Im Landkreis Calw wurde inzwischen bei mehreren positiv auf Corona getesteten Menschen die südafrikanische Virusvariante B.1.351 nachgewiesen. Das bestätigte das Landratsamt Calw am Dienstagabend auf Nachfrage.

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Einige Personen würden dabei in Zusammenhang mit dem bekannten Cluster aus dem Zollernalbkreis stehen, über den Mitte Januar berichtet wurde.

Mutation ansteckender als Ursprungsvirus

Nach Informationen des Schwarzwälder Boten soll ein aus Haiterbach stammender Betroffener im Krankenhaus Freudenstadt verstorben sein. Die Pressestelle des Landratsamts Freudenstadt erklärte, dass man zu Einzelfällen keine Auskunft gebe.

Zur Vorgehensweise im Kreis Calw schreibt das dortige Landratsamt: "In diesen Einzelfällen wurden in Absprache mit den Betroffenen eine verlängerte Quarantäne sowie eine erneute PCR-Testung vor deren Ende angeordnet. Die Virusvariante aus Südafrika ist deutlich ansteckender als das Ursprungsvirus. Ob es zu deutlich schweren Krankheitsverläufen kommt, ist derzeit noch unklar." Um frühzeitig eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, sei es weiterhin wichtig, die Hygiene- und Abstandsregelungen der Corona-Verordnung einzuhalten und Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

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