Südafrikas prominentester Häftling: Jacob Zuma. Foto: AFP/Nic Bothma

Der Verhaftung Jacob Zumas muss eine umfassende juristische Aufarbeitung folgen. Dabei kommt es auf einen Mann besonders an, analysiert Johannes Dieterich.

Johannesburg - Sechzig Millionen Südafrikaner sind am Donnerstagmorgen in einem neuen Staat aufgewacht. Zum ersten Mal in der Geschichte der vor 27 Jahren runderneuerten Nation – genau genommen in der Geschichte des Landes überhaupt – wurde ein ehemaliges Staatsoberhaupt verhaftet. Bisher hatten die Südafrikaner nur den umgekehrten Fall erlebt: Als mit Nelson Mandela ein ehemaliger Häftling zu ihrem Präsidenten gekürt wurde. Jacob Zuma ist in mehrfacher Hinsicht der Antipode Mandelas: Statt für die Befreiung des Volkes persönliche Qualen zu erleiden, quälte er das Volk, um sich selbst zu bereichern.

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