Hündin Fiona wird seit dem 9. Januar gesucht. Foto: Besitzer

Mischling ist am 9. Januar in Rexingen ausgebüxt. Mehrmals gesichtet. Tierschützer informieren.

Wo will Fiona hin? Am 9. Januar büxte die siebenjährige Hundedame aus. Seit Tagen wird sie intensiv gesucht. Wohl planlos und verwirrt zieht sie von Ort zu Ort. Immer wieder wird sie gesichtet.

Horb/Haigerloch - "Sie ist ein Angsthund. Während des Gassigangs in Rexingen hat sie sich erschrocken und ist abgehauen", berichtet die Horber Tierschützerin Jaqueline Dießner, die seit Tagen mit Helfern auf der Suche nach Fiona ist.

Hündin stammt eigentlich aus Stuttgart

Das Problem: Die Hündin stammt eigentlich aus Stuttgart und war nur zu Besuch in Rexingen. Nun besteht die Sorge, dass sich der Vierbeiner vielleicht sogar auf den Weg nach Hause machen will. Denn Hunde haben es teilweise schon geschafft, durch die ganze Republik den Weg nach Hause zu finden.

Immer wieder wird sie gesichtet - an vielen verschiedenen Orten. "Am 9. Januar haben wir vom Team ›Wo ist mein Hund‹ Futterstellen mit Kameras eingerichtet und die Falle gestellt. Leider wurde sie aktiv durch viele Menschen gesucht und sie verschwand dann in Rexingen", berichtet Dießner. Fiona hatte wohl noch mehr Angst bekommen. Zunächst blieben Sichtungen aus.

"Am Montagmorgen um 6 Uhr gab es die erste Sichtung in Dettingen an der Straße nach Dießen. Auch da wurde sofort eine Futterstelle eingerichtet – leider wieder ohne Erfolg.

Helfer bitten: keine eigenen Einfangversuche

Zwei Tage gab es erneut keine Spur von dem Hund. "Dann kamen Sichtungen oben an der B 14 zwischen Neckarhausen und Fischingen. Von dort aus ist sie auf eine Wiese." Die Tierschützer stellten dort eine Falle und im großen Radius Futterstellen auf. dann war den ganzen Tag Ruhe. Doch Fiona war weiter unterwegs. Gesehen wurde sie am nächsten Morgen wieder auf der B 14, mittags dann auf der Straße in Wiesenstetten. Der Suchtrupp blieb ständig in Alarmstellung.

Als Dießner Futterstellen einrichtete, um den Hund von der B 14 wegzuziehen, kam der nächste Anruf: Die Hündin renne von Empfingen nach Haigerloch-Gruol. Eine gefährliche Straße: "Wir sind sofort los und haben mit mehreren Autos und Warnblinker den Hund begleitet, bis sie in Groul endlich von der Straße konnte. Auch in Gruol brachte die Futterstelle bisher nichts.

Sichtungen melden

Dießner bittet: "Fiona ist eine sehr ängstliche Hündin, man sollte sie weder ansprechen, noch hinterherlaufen. Jede Art von Versuch, sie anzulocken, versetzt sie in Panik! Man sollte einfach nur umgehend die Sichtungen an uns weiterleiten unter der Handynummer 0151/ 56268777."

Doch wie lange kann Fiona dieses Wetter überstehen? "Es ist natürlich nicht schön, aber erfroren ist uns noch kein entlaufener Hund", antwortet Dießner. " Sie kommen recht gut klar. Die einzigen ernstzunehmenden Gefahren sind tatsächlich Straßenverkehr oder Gleise."

Hündin kann an einem Tag mehrere Kilometer laufen

Die Tierschützerin erklärt: "Hier ist wichtig, dass Autofahrer ruhig bleiben und der Hündin nicht hinterherhetzen, sodass sie die nächste Möglichkeit nutzen kann, um von der Straße wieder runterzukommen."

Wichtig: Fiona ist zwar in Rexingen entlaufen, das heißt aber nicht, dass sie nur in dieser Region bleibt. "Sie kann an einem Tag mehrere Kilometer laufen. Deswegen ist es wichtig, dass die Leute wirklich überall Ausschau halten."

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