Dan Ettinger Foto: Jürgen Altmann/Philharmoniker

Die Stuttgarter Philharmoniker spielen unter der Leitung von Dan Ettinger Brahms und de Falla.

Stuttgart - Tief in die Kultur Andalusiens taucht der spanische Komponist Manuel de Falla ein. Traditionelle Volksmelodien und vor allem die Musik der Gitanes, der andalusischen Roma, prägen Werke wie die Ballettmusik „El Amor brujo“, die am Samstagabend im Konzert der Stuttgarter Philharmoniker im mäßig gefüllten Beethovensaal zu hören war. Von nächtlichem Zauber, einem gespensterhaft erscheinenden Liebhaber und dem Triumph der Liebe wird in den 13 kurzen Sätzen erzählt. Geprägt wird die Ballettmusik von pointierter Rhythmik und ekstatischen Momenten, etwa im „Tanz des Schreckens“. Solche Augenblicke mit kraftvoller Geste und großem Klang gelingen den Philharmonikern und ihrem Chefdirigenten Dan Ettinger überzeugend. Leider gelingt der Mezzosopranistin Edna Prochnik in den „Siete Canciones“ die Differenzierung des Ausdrucks nur ansatzweise. Das Wiegenlied „Nana“ und die Liebesklage „Asturiana“ klingen zu ähnlich, und der herbe Charme von Prochniks Stimme bleibt den melodischen Feinheiten einiges schuldig.

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