Was unsere Zeitung am Morgen exklusiv vermeldete, haben die Kickers nun bestätigt: Der auslaufende Vertrag von Marco Wildersinn wird nicht verlängert.
Es ist keine Überraschung mehr: Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers und Trainer Marco Wildersinn gehen am Saisonende getrennte Wege – das hat nun auch der Verein bestätigt. Der auslaufende Vertrag wird nicht verlängert. Der 45-Jährige wurde am Montag darüber informiert.
„Marco Wildersinn hat in den vergangenen zwei Jahren engagierte Arbeit geleistet und insbesondere den Umbruch im vergangenen Sommer verantwortungsvoll mitgetragen“, so Geschäftsführer Sport, Lutz Siebrecht. „Nach intensiven Gesprächen und einer umfassenden sportlichen Analyse sind wir gemeinsam mit Marco zu der Überzeugung gelangt, zur neuen Saison einen neuen Impuls setzen zu wollen. Für seinen Einsatz bei den Stuttgarter Kickers danken wir Marco ausdrücklich“, so Siebrecht weiter in der Pressemitteilung.
Voller Fokus auf Pokal und Liga
„Die Stuttgarter Kickers sind ein toller Verein und ich bin dankbar für die Erfahrung, die ich hier als Spieler und nun auch als Trainer machen durfte. Bis zur Trennung liegt mein voller Fokus aber voll und ganz beim Verein und der Mannschaft. Wir wollen noch viele Spiele in der Liga gewinnen und unser großes Ziel, das Pokalfinale in unserem Stadion zu spielen, erreichen“, sagt Marco Wildersinn zur Entscheidung des Vereins. Auch Kickers-Präsident Rainer Lorz dankte dem scheidenden Coach: „Die Entscheidung wurde in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit dem Präsidium getroffen. Wir sind Marco Wildersinn für seine geleistete Arbeit dankbar und überzeugt, dass wir gemeinsam die laufende Saison erfolgreich zu Ende bringen werden“, so Lorz.
Bachthaler heißester Kandidat
Mit Wildersinn wird auch Co-Trainer Dominik Lang die Blauen verlassen. Der zweite Assistent Kerem Arslan und Torwarttrainer Denis Jercic sollen über den Sommer hinaus an Bord bleiben. Als neuer Cheftrainer ist Holger Bachthaler (51) vom Bayern-Regionalligisten FV Illertissen der heißeste Kandidat.
Die Kickers haben noch sechs Ligaspiele, das erste am kommenden Samstag (14 Uhr) beim Bahlinger SC. Priorität genießt der WFV-Pokal. Das Halbfinale findet am 29. April (17.30 Uhr) beim Verbandsligisten FC Holzhausen statt. Der Sieger steht im Finale am 23. Mai im Gazi-Stadion gegen den Gewinner der Partie TSG Backnang gegen SG Sonnenhof Großaspach (14. April, 19 Uhr).
Dass sich Wildersinn mit einem Titel verabschieden will, steht außer Frage. Sein Nachfolger wäre dann mit dem Team der Blauen im DFB-Pokal vertreten.
Saison 2025/26
Ergebnisse
1. Göppinger SV – Stuttgarter Kickers (0:2/zweite WFV-Pokal-Runde), SG Barockstadt Fulda-Lehnerz – Kickers 0:1, Kickers – SV Sandhausen 3:2, VfR Aalen – Kickers (0:2/dritte WFV-Pokal-Runde), Kickers – Eintracht Trier 1:1, 1. FSV Mainz 05 II – Kickers 3:0, Stuttgarter Kickers – Kickers Offenbach 1:2, TSV Weilimdorf – Kickers (1:2/WFV-Pokal-Achtelfinale), TSV Steinbach Haiger – Kickers 0:1, Kickers – SC Freiburg II 4:0, KSV Hessen Kassel – Kickers 3:0, FC Bayern Alzenau – Kickers 3:0, Kickers – SGV Freiberg 1:1, FSV Frankfurt – Kickers 3:0, Kickers – Bahlinger SC 3:0, TSG Balingen – Kickers 0:2, Kickers – TSV Schott Mainz 2:1, FC 08 Homburg – Kickers 2:1, Kickers – FC-Astoria Walldorf 2:1, SG Sonnenhof Großaspach – Kickers 3:1, Kickers – SG Barockstadt Fulda-Lehnerz 0:1, SV Sandhausen – Kickers 2:1, Eintracht Trier – Kickers 2:4, Kickers – FSV Mainz 05 II 1:0, Kickers Offenbach – Stuttgarter Kickers 0:0, Kickers – TSV Steinbach Haiger 4:1, SC Freiburg II – Kickers 1:3, Kickers – SGV Freiberg (WFV-Pokal-Viertelfinale) 3:1, Kickers – KSV Hessen Kassel 0:1, Kickers – FC Bayern Alzenau 3:0, SGV Freiberg – Kickers 2:1, Kickers – FSV Frankfurt 0:3.
Termine
Bahlinger SC – Kickers (18. April, 14 Uhr), Kickers – TSG Balingen (21. April, 19 Uhr), TSV Schott Mainz – Kickers (25. April, 14 Uhr), FC Holzhausen – Kickers (29. April, 17.30 Uhr/WFV-Pokal-Halbfinale), Kickers – FC 08 Homburg (3. Mai, 14 Uhr), FC-Astoria Walldorf – Kickers (9. Mai, 14 Uhr), Kickers – SG Sonnenhof Großaspach (16. Mai, 14 Uhr). (jüf)