Das Hotel Silber in der Dorotheenstraße 10. Foto: dpa

In der Dorotheenstraße 10 verhörte, folterte und tötete während der NS-Zeit die Gestapo. Nun soll aus dem "Hotel Silber" eine Gedenkstätte werden. Spätestens 2017 soll sie eröffnet werden.

In der Dorotheenstraße 10 verhörte, folterte und tötete während der NS-Zeit die Gestapo. Nun soll aus dem "Hotel Silber" eine Gedenkstätte werden. Spätestens 2017 soll sie eröffnet werden.

Stuttgart - Die Pläne zur NS-Gedenkstätte „Hotel Silber“ schreiten weiter voran. „Wir haben die Hoffnung, dass wir Ende 2016, Anfang 2017 an den Start gehen können“, sagte Thomas Schnabel, der Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, am Freitag in Stuttgart. Die geplante Einrichtung solle ein Ort des historisch-politischen Lernens werden.

Das Konzept, an dem die Museumsmacher arbeiten, sieht den Angaben zufolge eine Dauerausstellung, Wechselausstellungen sowie ein Diskussions- und Veranstaltungsforum vor. Die Fläche für die Dauerausstellung umfasse rund 300 Quadratmeter.

In dem Gebäude, in dem die Gedenkstätte entstehen soll, waren während des Nazi-Regimes von der Gestapo zahlreiche Menschen verhört, gefoltert und ermordet worden. Das Haus war vom Abriss bedroht.

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