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Stuttgart Wirtschaftsministerin: Brexit-Einigung bringt nur Atempause

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Auch wenn jetzt weitgehend Einigkeit besteht: Die Wirtschaftsministerin mahnt weiterhin zur Eile. Foto: dpa

Stuttgart - Das Brexit-Abkommen zwischen Großbritannien und der EU würde betroffenen Unternehmen nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) erst einmal nur eine kurze Atempause verschaffen. "Mit dem Austrittsabkommen ist die Unsicherheit aufgeschoben, aber nicht aufgehoben", sagte sie mit Blick auf die in Brüssel ausgehandelten Details für die Zeit nach dem EU-Austritt Großbritanniens im kommenden Jahr.

Um diese Unsicherheit für die Unternehmen zu beseitigen, müssten so schnell wie möglich mindestens verbindliche Eckpunkte für die künftigen Handelsbeziehungen festgelegt werden: vor allem Zollfreiheit, die Öffnung der Märkte und eine möglichst einfache Entsendung von Beschäftigten. Innerhalb der Übergangsphase nach dem Austritt ein komplettes Abkommen auszuhandeln, sei nahezu unrealistisch.

Unwägbarkeiten gibt es insbesondere auch deshalb, weil das britische Parlament dem Deal mit der EU noch zustimmen muss - und derzeit keine Mehrheit dafür in Sicht ist. Worauf Baden-Württemberg sich angesichts der Lage einstellen muss, diskutieren Vertreter aus Wirtschaft und Politik heute bei einem Brexit-Kongress in Stuttgart. Für Unternehmen aus dem Südwesten ist Großbritannien immer noch ein wichtiger Partner, auch wenn das Handelsvolumen zuletzt deutlich gesunken ist. Im vergangenen Jahr wurden Waren im Wert von rund elf Milliarden Euro dorthin exportiert.

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