Busfahren im Stundentakt: Die Stadt Horb will für "Super-Öffis" bis zu 100.000 Euro in die Hand nehmen. (Archivfoto) Foto: Hopp

Die Einführung des Stundentakts zwischen 5 und 23 Uhr in Horb wird die Stadt zunächst 90 000 Euro kosten. Das sagte OB Peter Rosenberger im Gemeinderat.

Freudenstadt/Horb - Rosenberger sagt: "Das wurde am Vortag im Kreistag beraten. Der Stundentakt soll zunächst in Horb und Freudenstadt starten." Die Gesamtkosten betragen für das erste halbe Jahr 600 000 Euro. Davon übernimmt das Land die Hälfte. Für die Kreisstädte verbleibt jeweils ein Anteil von 45 000 Euro. Dazu werden 210 000 Euro über die Kreisumlage finanziert.

Start in Horb und Freudenstadt

Das bedeutet für Horb eine Mehrbelastung von 45 000 Euro. Der OB veranschlagt, dass dieser Stundentakt der "Super-Öffis" im nächsten Haushalt mit gut 100 000 Euro als Horber Anteil veranschlagt werden könnte. Rosenberger: "In Vorgesprächen haben Kollege Julian Osswald und ich signalisiert, dass wir eine jährliche Belastung in Höhe von jeweils bis zu 100 000 Euro für die Städte Freudenstadt und Horb mittragen würden."

Angebot für Schüler und Jugendliche

Ob es auf Dauer so teuer wird, könne man derzeit noch nicht sagen. Rosenberger: "Wir werden ermitteln und evaluieren, wie teuer dieser Stunden-Takt zusätzlich ist und wie er genutzt wird. Dazu wird der Landkreis auch das 365 Euro-Ticket für Schüler und Jugendliche einführen." Rosenberger weiter: "Damit sind wir an der Spitze der Bewegung." Er ergänzt: "Gerade jetzt mit der Diskussion über die hohen Spritpreise ist es sicherlich sinnvoll, diese Angebote im Landkreis Freudenstadt einzuführen."