Eine für 350 000 Euro erneuerte Stützwand besichtigte der Ausschuss. Foto: Stephan Hübner

Die erneuerte Stützwand am Hutzelweg 18 in Burgberg besichtigte der Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr.

Laut Bürgermeister Fritz Link kostet die Maßnahme statt geplant 250 000 letztlich 348 000 Euro, zuzüglich Planungskosten von 28 000 Euro.

 

Laut Bauleiter Stefan Völz vom Ingenieurbüro Rothenöfer und Partner aus Karlsruhe lagen die Sandsteinklötze der alten Mauer einfach aufeinander, weshalb diese nicht mehr standsicher und auch nicht für heutige Verkehrslasten ausgelegt war.

Die neue Mauer besteht aus Winkelstützwänden, Stahlbetonfertigteilen, die ein schnelleres und in der engen Straße einfacheres Bauen ermöglichten.

Glasfaser- und Trinkwasserleitung

Bedacht werden musste eine in der Straße verlegte Trinkwasserleitung, kompliziert war das Thema Glasfaser der Telekom. Es sei schwierig, dort Leute zu erreichen und diese auf den Bau zu bekommen, was sei oft mit großen Verzögerungen verbunden gewesen sei. Laut Link war die Mauer auch für eine Tennenzufahrt des Anliegers nicht mehr tragfähig. Zudem musste eine Vorfundamentierung für künftige Schuppenbauwerke entstehen. Das war laut Ortsbaumeister mit dem Anlieger abgestimmt, der auch diesbezügliche Kosten trägt.

Straßenbauarbeiten Ende nächster Woche

Ende nächster Woche sollen Straßenbauarbeiten erfolgen, samt dem Setzen der Geländer. Die Fertigstellung der Wand ist laut Link Voraussetzung für eine Baumaßnahme in der Burgstraße. Die soll in der nächsten Gemeinderatssitzung vergeben werden und in vier bis sechs Wochen starten.