Ein Silas steckt in diesem Trikot – aber kein Wamangituka. Foto: Baumann

Warum hat Silas Katompa Mvumpa jahrelang unter dem Namen Silas Wamangituka gespielt? Und wie fasste er den Mut, sein dunkles Geheimnis zu lüften? Die Geschichte des VfB-Stürmers aus dem Kongo offenbart erschreckende Zustände auf dem internationalen Spielermarkt.

Stuttgart - Der junge Mann aus der Demokratischen Republik Kongo, der unter dem Namen Silas Wamangituka als Fußballprofi des VfB Stuttgart sein Geld verdient und angeblich 21 Jahre alt ist, bittet seinen Arbeitgeber Mitte Mai zu einem klärenden Gespräch. Einen Vertrauten hat er sich als Verstärkung mitgebracht, denn sein Anliegen könnte unangenehmer nicht sein. In Wahrheit, so offenbart sich der verletzte Torjäger voller Angst und Scham, sei er nicht 21, sondern schon 22. Und er heiße mit Nachnamen auch nicht Wamangituka, sondern ganz anders: Katompa Mvumpa. Sven Mislintat stockt der Atem. Der Sportdirektor des VfB hat schon in viele Abgründe des Profifußballs geblickt, eine Geschichte wie diese aber habe auch er noch nicht gehört.

Unser Bestes.

Aus der Region, für die Region

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen SB Plus Artikel interessieren. Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Webseiteninhalte mit SB Plus Basis.

  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € / Monat*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt 4 Wochen kostenlos testen

Starke Nachrichten aus der Region, auf den Punkt recherchierte Exklusivgeschichten, prägnante Kommentare – mit SB Plus wissen Sie, was vor Ihrer Haustüre geschieht.

Wir sind vor Ort, damit Sie informiert sind. Wir fragen nach, damit Sie mitreden können. Wir werden konkret, damit Sie leichter den Überblick behalten.

Mit SB Plus lesen Sie von überall, rund um die Uhr unser Bestes auf der Webseite. Durch Ihr Abonnement fördern Sie regionalen, unabhängigen Journalismus, welcher von unseren Redakteuren geleistet wird.

Ihr Schwarzwälder Bote

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: