Der 20-jährige Jeremy Arévalo braucht noch Eingewöhnungszeit beim VfB Stuttgart. Foto: Baumann

Er hat sieben Millionen Euro an Ablöse gekostet, doch bisher ist der Wintertransfer des VfB kaum in Erscheinung getreten. Wir erklären, wie es in Gladbach gelaufen ist.

Die Reise ins Rheinland ist Jeremy Arévalo mit angetreten. Doch im Borussia-Park tauchte der Wintertransfer des VfB Stuttgart dann nicht im Spieltagskader auf. Dem 20-Jährigen blieb beim 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach nur die undankbare Zuschauerrolle. Nicht einmal auf der Ersatzbank war Platz für den Angreifer. Das hatte mit einer anderen Personalie des Fußball-Bundesligisten zu tun.

 

Beim VfB wurde kurzfristig entschieden, dass Mittelfeldspieler Angelo Stiller nach seiner Zwangspause in Rom in Gladbach wieder auflaufen kann. Damit musste Arévalo aus dem Stuttgarter Aufgebot weichen. Der Stürmer war der 21. Mann – und nur 20 Namen dürfen für den jeweiligen Spieltag nominiert werden. „Jeremy ist dabei, hier anzukommen. Das wird noch eine gewisse Zeit dauern, aber in wenigen Tagen haben bereits das nächste Spiel und er wird seine Einsätze sicher erhalten“, sagte der Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

Am Donnerstagabend erwartet der VfB in der Europa League Young Boys Bern. Aber auch in dieser Begegnung wird Arévalo nicht im Trikot mit dem Brustring stecken, da er nach seinem Wechsel vom spanischen Zweitligisten Racing Santander zu Jahresbeginn noch nicht spielberechtigt ist. Der Angreifer, der sieben Millionen Euro an Ablöse gekostet hat, muss sich demnach weiter gedulden. Das gibt dem Ecuadorianer Zeit, sich anzupassen, vor allem an die jetzt ungewohnten Wetterbedingungen in Deutschland. Und nach dem Auftritt gegen Bern folgen in Liga und DFB-Pokal dann VfB-Spiele, in denen sich Arévalo beweisen könnte.