Talkformat beim VfB Stuttgart: "Bundesliga trifft Basis" mit Deniz Undav, Maximilian Mittelstädt und Alexander Nübel Foto: StZN

Bei einem Talkformat des VfB Stuttgart haben drei Nationalspieler über ihre Anfänge und ihre Heimatvereine berichtet. Deniz Undav hatte eine besondere Anekdote parat.

Ohne Amateure keine Profis - so in etwa lässt sich das Motto am Donnerstagabend im Businessbereich der MHP-Arena beschreiben. „Bundesliga trifft Basis“ nennt sich das Talkformat, mit dem der VfB Stuttgart zum zweiten Mal die Brücke schlug zwischen der Welt des Profifußballs und dem Bereich der Amateure und Ehrenamtlichen. Diesmal dabei: die VfB-Nationalspieler Maximilian Mittelstädt, Alexander Nübel und Deniz Undav. Letzterer hatte eine besondere Anekdote parat.

 

Zunächst hatte Mittelstädt erzählt, wie er als Knirps beim SC Staaken in Berlin begeistert war vom Trainingsbesuch des damaligen Hertha-Keepers Christian Fiedler. Dann wurde Deniz Undav von Moderator Tom Bartels gefragt, ob er sich an eine ähnliche Begebenheit in seiner Kindheit erinnern könnte. Der Stürmer, der früh vom TSV Achim in die Jugend von Werder Bremen gewechselt war, erzählte dann von einer speziellen Begegnung mit Tim Wiese.

Zwar habe es damals nicht viele Aufeinandertreffen von Profis und Jugendspielern gegeben. Aber „wir haben neben einer Tankstelle gewohnt“. Wo irgendwann der damalige Torhüter des SV Werder vorgefahren kam. „Mit seinem grünen Lamborghini, das hat man dann auch gehört“, erinnerte sich Undav. Er habe dann seinen Vater gefragt, ob er Wiese nach einem Foto fragen dürfe. Undavs Vater war einverstanden, also ging der junge Undav auf Wiese zu.

Aber: Zurück kam er ohne Foto. „Er hat mich abgewiesen“, erzählte der heutige Nationalstürmer. Das wiederum machte Undavs Vater wütend: „Er wollte rausgehen, aber da war er schon weg.“ Wiese wechselte später von Werder Bremen zur TSG Hoffenheim. Deniz Undav schaffte es beim SVW nicht zum Profi, erreichte über Umwege aber doch die Bundesliga, wo er seit 2023 beim VfB Stuttgart begeistert.