Mit einer Spezialmaske stand Janik Michel zuletzt auf dem Feld. Wir haben mit ihm gesprochen, wie es sich damit spielt und wie lange der Stürmer die Maske noch tragen muss.
Wer den FC Holzhausen in den vergangen Wochen verfolgt hat, der hat nicht nur etliche Tore und Erfolge des Verbandsligisten beobachten können, sondern auch einen ungewöhnlichen Janik Michel. Der Stürmer des FCH ist nämlich in den vergangenen Spielen mit „Maske“ auf dem Platz gestanden.
Nach einem Nasenbeinbruch, den er sich im Training zugezogen hatte, erhielt der 32-Jährige die Gesichtsmaske, die von einem Orthopäden angefertigt wurde. „Ich habe kein offizielles Datum erhalten, wie lange ich sie tragen muss, aber ich habe vor, die Maske noch im kommenden Spiel anzuziehen“, sagt Michel. Der Unfall ist nun fünf Wochen her, etwa sechs Wochen dauert es, bis der Bruch verheilt ist.
„Angst in den Zweikämpfen“
Zwar sollte eigentlich kein Kontaktsport verübt werden, doch die Gesichtsmaske macht es möglich, da sie die komplette Partie über Nase, Stirn und Jochbein schützt. „Ich dachte es stört mich mehr, aber man gewöhnt sich schnell daran. Ich habe sie ja auch dreimal in der Woche im Training getragen, inklusive beim Spiel“, erklärt Michel, dass die Maske das Sichtfeld recht wenig einschränkt. Allerdings hatte er anfänglich die Verletzung im Hinterkopf. „Klar hat man auch ein bisschen Angst in den Zweikämpfen. In Balingen habe ich sie zum ersten Mal getragen und direkt auch drei Kopfbälle gemacht. Sie schützt wirklich gut.“
Nun wird man „Masken-Mann“ Janik Michel voraussichtlich am Samstag beim FC Esslingen noch einmal mit dem Gesichtsschutz sehen können.