Auch dieses Jahr sind wieder einige Figuren aus Stroh für den Schwenninger Strohpark in mühevoller Handarbeit geschaffen worden – zum Beispiel Tiere, Kakteen und Kerzen (siehe Bild) und viele weitere Motive. Foto: Koch

Insgesamt 26 kunstvoll gefertigte Figuren gibt es im Strohpark Schwenningen zu sehen, der am Wochenende feierlich eröffnet wurde. Politiker aus den Nachbargemeinden bewerteten die Figuren – ihre Ergebnisse werden am 4. Oktober präsentiert.

Unter großer Beteiligung der Bürger hat am Samstagnachmittag auf der Wiese bei der Heuberghalle das große Open-Air-Spektakel „Ideen aus Stroh“ begonnen – sowie im Beisein des Erfinders des Schwenninger Strohparks, Hans-Peter Müller, an dessen 80. Geburtstag die Eröffnung über die Bühne ging. Unter den etwa 500 Gästen waren auch die Festwirte Kai Kromer und Simon Bader von der Metzgerei Becker, die Bäckerei Remensperger, Laura Mattes von der Fürstenberg-Brauerei und Getränkelieferant Hans-Peter Nolle.

 

Auch eine Windmühle und ein Pokémon sind zu sehen

Zwölf Kunstwerke von Vereinen, Firmen und Familien sowie vierzehn von Kindern und Jugendlichen geschaffene Figuren stellte der Sprecher der Pro-Strohpark-GbR Werner Scheuble vor. Die Erwachsenenfiguren sind der Wanderrucksack vom Albverein, der Indianerhäuptling „Sitting Bull“ vom Turnverein, Delfin „Flipper“ vom Tennisclub, der „Kerzenhalter Hemdglonker“ vom Narrenverein Wasserschöpfer, die Lyra 100 Jahre Musikverein, die Windmühle von der Feuerwehr, „Wickie“ von der Landjugend KLJB, der Skorpion von Sportverein, die Murmel-Mitmach-Bahn vom Wendepunkt Schwenningen, TurTok – ein schildkrötenähnliches Pokèmon – von den Familien Salamone, Kosicki, Burkhart, Pelcz und Beiter sowie die „BAU-BAR“ von Firma Greber-Bau.

Die Kinderstrohfiguren sind das Feenhaus von Lene, Hannes und Paul Lessner, „den Kopf in den Sand stecken“ von Charlotte und Lukas Kienitz sowie Cynthia und Nick Krüger, „Olaf“ von Lara Steiert, Lotta Heinzelmann, Lenny und Romi Huck, der Räuber Hotzenplotz von Hannes und Anton Kleiner, Jonas und Luca Biener sowie Lara Steiner, „Minion“ von Jakob König, Alpakas von Sam und Noemi Jäger, „LKW“ von Emilia und Benjamin Horn, Elia und Theo Ebinger sowie Leon und Finn Schinacher, der Traktor von Marvin Wahl, „Stups der kleine Osterhase“ von Dean Maute mit Opa Ewald, der „Alb-Pinguin“ von Laura und Floria Bauer sowie Lena Ferraro, der Schmetterling von Frieda und Emil Schnell sowie die vielen Figuren zum Thema „Auf dem Bauernhof“ von 33 Schülern.

Bürgermeister Ewald Hoffmann lobte alle Strohbinder, die mit ihrem Arbeitseinsatz eine super Show vorbereiteten. „Liebe Besucher, freuen sie sich jetzt vier Wochen lang auf den Strohpark, der jeden Tag geöffnet ist“, rief Hoffmann den Gästen entgegen.

Bis zum 6. Oktober ist der Strohpark geöffnet

Er nahm gemeinsam mit Werner Scheuble den Fassanstich vor; anschließend sorgte der Musikverein Schwenningen unter Regie von Gerhard Nesselhauf für einen zünftigen und heiteren musikalischen Nachmittag. Der Narrenverein verköstigte die Gäste mit Kaffee und Kuchen sowie den beliebten Narrenburgern.

Bürgermeister Frank Schroft aus Meßstetten nahm mit einigen Ortsvorstehern und Gemeinderäten, Bürgermeister Maik Lehn aus Stetten a.k.M. zusammen mit Ratsmitgliedern die Bewertung der Strohkunstwerke vor. Das Ergebnis dieses Rundganges bleibt wie immer streng geheim und wird erst bei der Prämierung am 4. Oktober bekannt gegeben.

Die Feuerwehr war am Sonntag Gastgeber und präsentierte zur Unterhaltung das Kreisverband Senioren Orchester Sigmaringen. Bis zum 6. Oktober wird der Strohpark an Wochenenden ab 10 Uhr durch die Schwenninger Vereine sowie an Werktagen ab 11.30 Uhr durch die Metzgerei Becker aus Stetten a.k.M. bewirtet. Zur Unterhaltung gibt es Live-Musik mit Auftritten von Bands und Blasmusikkapellen.