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Das Kommando der Feuerwehr Efringen-Kirchen hat sich getroffen, um zu besprechen wie es weiter geht und wie mit der Stellungnahme der Bürgermeisterin Holzmüller umzugehen ist.

In seiner Sitzung am Donnerstagabend hat das Kommando das weitere Vorgehen nach dem Rücktritt von Philipp Haberstroh besprochen. Das Kommando besteht aus den drei Vorsitzenden der Gesamtfeuerwehr und den Kommandanten der Abteilungen. Gemeinsam haben sie eine Stellungnahme erarbeitet. Darin äußern sie sich, dass sie zu 100 Prozent hinter Philipp Haberstroh stehen.

 

„Mit sehr großer Bestürzung und großem Unverständnis haben wir die aktuellen Entwicklungen rund um unseren Gesamtkommandanten Philipp Haberstroh zur Kenntnis genommen“, teilen sie in ihrer Erklärung mit. Die unterzeichnenden stellvertretenden Kommandanten sowie Abteilungskommandanten, „möchten hier unmissverständlich klarstellen: Wir stehen geschlossen und zu 100 Prozent hinter unserem Gesamtkommandanten Philipp Haberstroh.“

Andere Wahrnehmung

In all den vergangenen Jahren hätten sie ihn als engagierte, pflichtbewusste und fachlich äußerst kompetente Führungspersönlichkeit erlebt. Sein Handeln sei stets vom Wohl der gesamten Feuerwehr, der Einsatzbereitschaft sowie der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger „unserer Gemeinde Efringen-Kirchen“ geprägt. Ehrenamt, Kameradschaft, Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft seien Werte, die er nicht nur vertrete, sondern täglich vorlebe.

„Die aktuellen Vorwürfe sowie die daraus resultierenden Konsequenzen entsprechen in keiner Weise unserer Wahrnehmung der Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr Efringen-Kirchen“, erklärt das Kommando. Sie würden ihren Gesamtkommandanten als eine Persönlichkeit, die sich mit großem persönlichem Einsatz für die Belange aller Abteilungen einsetze und jederzeit – unabhängig von der Tageszeit – ansprechbar sei, erleben. „Daher möchten wir ausdrücklich betonen, dass Philipp Haberstroh unsere uneingeschränkte Unterstützung gilt.“

Konstruktive Klärung

Dann wenden sich die Unterzeichner an die Bürgermeisterin Carolin Holzmüller: „Wir appellieren eindringlich an Sie Frau Holzmüller in Ihrer Funktion als Bürgermeisterin, die derzeitige Situation sachlich sowie konstruktiv zu klären. Das Feuerwehrkommando ist bereit, diesen Dialog aktiv und lösungsorientiert zu führen.“

Gespräch mit Ausschuss

Als einen „ersten Schritt erwarten sie die Einladung zu einer Besprechung mit dem Feuerwehrausschuss“. Diese sollte bis zum 27. April, dem Tag der nächsten Gemeinderatssitzung, stattgefunden haben, fordern sie.

Weitere Zusammenarbeit

In dieser Besprechung solle die Bürgermeisterin den Feuerwehrleuten darlegen, wie aus Sicht der Bürgermeisterin „ eine zukünftige vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe erfolgen“ könne. Es müssten gemeinsam bestehende Probleme offen angesprochen werden, „um für die Zukunft eine tragfähige Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu schaffen“.

Das Feuerwehrkommando stehe hierfür „konstruktiv, verantwortungsbewusst und im Interesse der Feuerwehr sowie der gesamten Gemeinde zu Verfügung“, schreibt die Gruppe. Unterzeichner sind Markus Gütlin (stellvertretender Gesamtkommandant), Andreas Scherer (zweiter stellvertretender Gesamtkommandant) sowie die Abteilungskommandanten Fabian Lang (Efringen-Kirchen), Alexander Rabus (Istein), Steffen Heitzler (Kleinkems), Bernd Medam (Egringen), Markus Geugelin (Blansingen), Jonas Schneider (Wintersweiler), Oliver Schirmer (Huttingen), Tobias Grässlin (Mappach) und Andreas Schailin (Welmlingen).