Die Veranstalter der Freiburger Comic-Con haben angegeben, dass eine Zusammenarbeit mit der Messe Freiburg nicht mehr möglich sei
Sie kommen aufwendig herausgeputzt als Comic-Charaktere, Superhelden oder Außerirdische aus den Stars Wars Filmen daher: Am Wochenende hat sich in Freiburg die sogenannte Cosplay- Szene zur vierten Comic-Con in der Messe Freiburg getroffen.
Ein großer Erfolg mit 10 000 Besuchern und bekannten Namen wie den Synchronsprechern Sven Plate (Star Trek) und Gabrielle Petermann (Harry Potter), Szene-Stars wie den „Nuclear Bastards“ und zahlreichen Händlern aus dem Bereich Comics und Fantasy, der wohl keine Fortsetzung findet.
Veranstalter zieht sich aus Freiburg zurück
Die Veranstalter der Comic-Con, die Fireworks Productions GmbH aus Jona in der Schweiz, will die Show- und Verkaufsmesse nicht mehr in Freiburg veranstalten. Sie werfen dem Hausherrn, der Freiburger Messegesellschaft FWTM, zunehmende Bürokratie, mangelnde Kooperationsbereitschaft, schlechte Kommunikation und die Änderung bereits getroffener Abmachungen vor. Die Zusammenarbeit mit der Messe sei „extrem schwierig“ gewesen zuletzt, Hoffnungen auf „ein Einlenken der Messe“ hätten sich schon Wochen vor der Veranstaltung zerschlagen.
Man habe „die Notbremse“ ziehen müssen, so das Unternehmen in einer Mitteilung vom Montag. „Für viele Nerds aus der Region waren wir ein alljährliches Treffen unter Gleichgesinnten“, blicken die Veranstalter zurück.
Die FWTM wiederum bedauert das Vorgehen und die Entscheidung von Fireworks Productions. Mögliche Probleme seien nicht angesprochen worden, so Abteilungsleiterin Ilka Rossmann am Montag. Man nehme die Vorwürfe aber ernst und werde nun noch einmal das Gespräch mit dem Kunden suchen.