Die Polizei nimmt den mutmaßlichen Schützen im Hauseingang fest. Foto: Marc Eich

Ein mutmaßlicher Nachbarschaftsstreit hat am Donnerstagnachmittag in Villingen für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Einer der Beteiligten soll dabei einen Schuss mit einer Gaspistole abgefeuert haben.

Villingen-Schwenningen - Gegen 14 Uhr waren die Beamten über eine Streitigkeit in einem Mehrfamilienhaus in der Dattenbergstraße informiert worden. Dabei hieß es, dass eine Person durch einen Schuss verletzt worden sein soll.

Polizei mit drei Streifen vor Ort

Die Polizei, die mit insgesamt drei Streifen vor Ort war, agierte deshalb mit besonderer Vorsicht. Laut Angaben eines Polizeisprechers waren demnach ein 37-Jähriger und ein 42 Jahre alter Mann in Streit geraten. Offenbar hatte der Jüngere schließlich auf den Älteren mit der Gaspistole geschossen und dabei Reizgas versprüht.

In der Folge wurde das mutmaßliche Opfer verletzt und musste vom DRK, das mit einem Notarzt, einer Rettungswagenbesatzung sowie dem Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes an die Einsatzstelle geeilt war, versorgt werden. Es erlitt eine starke Reizung, verweigerte jedoch eine weitere Behandlung.

Mutmaßlicher Täter wird auf das Revier gebracht

Der mutmaßliche Schütze konnte im Hauseingang festgenommen werden. Er kam, gesichert mit Handschließen, auf das Revier. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Die Hintergründe des Streits sind bislang unklar.