Das erste Street Food-Festival in Tailfingens Neuer Mitte ist, zumal sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte, zu einem vollen Erfolg geworden.
Seit 2017 touren die „Schummeltag Street Food Festivals“ durch Süddeutschland. Erstmals machten sie Station in Albstadt, in Tailfingen. „Ich wollte mit der Veranstaltung endlich mal in meine Heimatstadt kommen“, sagt Initiatorin Stefanie Keller und lacht. Zuhause ist sie im bayerischen Burgau als Geschäftsführerin der Rocking High GmbH, welche die Food Festivals veranstalten. „Wir sind von März bis Ende Oktober jede Woche irgendwo in Süddeutschland unterwegs, gehen auch mal nach Hessen“, erläutert Stefanie Keller.
Neue Mitte bietet sich bestens an
Aus Sicht der gebürtigen Tailfingerin bot sich die fertige Neue Mitte rund um den Wassertisch geradezu an. „Eine super Location dafür. Ich bin froh, dass wir das hier machen dürfen“, schwärmt sie. Denn die Stadt Albstadt sei dazu richtig kooperativ gewesen und sehr gut entgegengekommen, „das ist nicht überall so, da werden einem auch mal Steine in den Weg gelegt“.
Beim „Schummeltag Street Food Festival“ gab es die Möglichkeit, an zwei Tagen richtig zu schlemmen. Elf Foodtrucks – rund 70 Prozent von ihnen reisen immer mit an die verschiedenen Veranstaltungsorte – boten rund um den Wassertisch von Süßspeisen bis zu herzhaften Gerichten – wie verschiedene Burger aller Art, peruanische Empanadas und kanadische Poutine – alles an, was das kulinarische Herz begehrt. Wer lieber heimatlich bleiben wollte, der war mit Appenzeller „Chäs-Spätzli“ gut bedient.
Entspannte Atmosphäre und viel Musik
Bei entspannter Atmosphäre und top Musik, am Sonntag sogar live, war es möglich, alle Food-Spezialitäten bei freiem Eintritt zu probieren und zu verköstigen. Um den Durst zu löschen, waren Softgetränke und Biere im reichhaltigen Angebot. Stefanie Keller bot an ihrem Truck Cocktails an, so auch die bekannten Cuba Libre, Sex on the Beach und Tequila Sunrise.
Das erste herrlich sonnige und warme Wetter nach kalten Tagen lockte die Gäste in großer Zahl in die Neue Mitte. Entlang des Wassertisches waren Liegestühle aufgestellt zum Abhängen und Genießen, die Kinder nutzten das Wasser mit ihren Fontänen oder tobten sich in der Hüpfburg aus. Langweilig wurde auch den Jüngsten nicht, für sie gab es eine Malecke.