Beim Unfall zwischen einem Zug und einem Auto am Freitagmorgen am Bahnübergang nahe des Oherharmersbacher Bahnofs wurde niemand verletzt.
Nach dem Zusammenstoß an der Brugasse konnte die Harmersbachtalstrecke gegen 12.30 Uhr wieder freigegeben werden. Darüber informierte die Polizei am frühen Nachmittag.
Der Zusammenstoß ging noch mal glimpflich aus: Nach aktuellen Feststellungen wurde bei dem Unfall niemand verletzt. In einer ersten Polizeimeldung war noch die Rede von mindestens einer verletzten Person. Die beteiligte Skoda-Fahrerin wurde von Kräften des Rettungsdienstes an Ort und Stelle untersucht, blieb aber wie die fünf Fahrgäste der Bahn sowie der Lokführer unversehrt.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wollte die Autofahrerin gegen 10.35 Uhr die Bahngleise des unbeschrankten Bahnübergangs in Richtung Talstraße passieren und hat hierbei mutmaßlich das Rotlicht der dortigen Lichtzeichenanlage missachtet.
Polizei schätzt den Schaden auf etwa 12 000 Euro
Ihr Wagen wurde in der Folge im hinteren Bereich von der aus Richtung Biberach herannahenden Bahn erfasst. Den Schaden beziffern die Beamten des Verkehrsdienstes Offenburg auf etwa 12 000 Euro.
Die Landesverkehrsgesellschaft SWEG bedient die Harmersbachtalstrecke mit S-Bahnen. „Der betroffene Bahnübergang ist mit einer Bahnübergangssicherungsanlage – bestehend aus Lichtzeichen und akustischen Signalen – technisch gesichert“, erklärt Christoph Meichsner, Sprecher der Landesverkehrsgesellschaft, auf Anfrage unserer Redaktion. Eine zusätzliche Sicherung mit Schranken bestehe nicht. „Hierzu gibt es auch keine gesetzliche Verpflichtung“, so Meichsner.