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Straubenhardt Schultes Viehweg ein Speaker

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Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg (Zweiter von rechts) sprach auf dem C2C Congress in Berlin über das "Cradle to Cradle"-Modell in Kommunen und präsentierte dabei die Enzkreis-Gemeinde mit seinen Aktivitäten. Foto: Veranstalter C2C Congress Foto: Schwarzwälder Bote

Straubenhardt. Der Klimawandel und die Dringlichkeit eines stärkeren Umweltschutzes sind weit oben auf der gesellschaftlichen Agenda angekommen. Es wird weltweit darüber diskutiert, wie unsere Umwelt erhalten und geschützt werden kann.

Beim sechsten, zweitägigen Internationalen "Cradle to Cradle"-Congress, der kürzlich erstmalig in der Urania in Berlin stattfand, diskutierten hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber, mehr als nur klimapositiv zu wirtschaften. In rund 30 Veranstaltungen diskutierten etwa 70 Sprecher (auf dem Kongress Speaker genannt) über die erforderlichen politischen Rahmenbedingungen sowie Ansätze für eine echte Kreislaufwirtschaft nach "Cradle to Cradle", darunter der Straubenhardter Bürgermeister Helge Viehweg.

Beispielhaft herausgestellt

Sie erreichten damit rund 1000 Besucher. Die einzelnen Gespräche und Vorträge waren nach Themen sortiert und drehten sich zum Beispiel um C2C in der Politik, in der Landwirtschaft und Ernährung oder in Kommunen. Hier wurde Straubenhardt als erste C2C-Modellgemeinde Baden-Württembergs beispielhaft herausgestellt. Die Gemeinde, so Viehweg bei der Podiumsdiskussion, sei eingeschlossen von wirtschaftsstarken Kommunen. Er habe sich die Frage gestellt, wie diese es schaffen kann, sich in diesem Wettbewerb abzusetzen und Verantwortung für Flächen und Ressourcen zu übernehmen. "Der Gemeinderat und ich hielten ›Cradle to Cradle‹ für einen innovativen Weg für die Zukunft. Und wir haben beschlossen, nicht lange darüber zu reden, sondern einfach zu machen", sagte der Bürgermeister, der mit zwei Gemeinderäten angereist war. Seit März 2019 werde ein Feuerwehrhaus mit geringerem Flächenverbrauch und mit der Nutzung kreislauffähiger Materialien gebaut. Die Stadt Mülheim ist dagegen eine andere Größenordnung als Straubenhardt. Monika Griefahn, Beiratsvorsitzende C2C NGO, Ministerin a.D. und Mitgründerin von Greenpeace Deutschland, kandidiert dort im September bei der OB-Wahl für die SPD. Das Ziel: "Cradle to Cradle" auch dort zu verankern. Es gebe zahlreiche Vorbilder für C2C-Gebäude, an denen sich Mülheim orientieren könne, so Griefahn – vom Rathaus in Venlo bis hin zu Projekten in Dortmund und Straubenhardt.

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 130891

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