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Straubenhardt Gottes Freundschaftsanfrage angenommen

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Die Konfirmanden wurden in der Auferstehungskirche in Pfinzweiler eingesegnet.Fotos: Ferenbach Foto: Schwarzwälder Bote

Die ersten Konfirmationen im Dekanat Neuenbürg unter Corona-Bedingungen fanden am Sonntag in der evangelischen Kirchengemeinde Feldrennach/Pfinzweiler statt.

Straubenhardt-Feldrennach/Straubenhardt-Pfinzweiler. Wo sonst die Kirchen an zwei Sonntagen brechend voll sind, die Festgottesdienste rund eineinhalb Stunden dauern, die Gäste zu den Orgelklängen singen und die Konfirmanden gemeinsam im Altarraum vom Pfarrer eingesegnet werden, war dieses Mal alles anders. In Pfinzweiler durften die Konfirmanden Nico Greb, Kjell Haimann, Bruno Hennefarth, Paula Weber sowie Enna und Liam Weiss, in Feldrennach die Konfirmanden Mailo Betz, Alena Conzelmann, Jascha Körner, Tim Krome, Marius Kunst, Tim Müller, Simon Schneider und Leni Schwämmle nur jeweils acht Angehörige mit in die Kirche nehmen.

Nacheinander betraten die Familien – ausgestattet mit Mund-Nasen-Schutz – das Gotteshaus, gaben am Eingang die Teilnehmerliste ab und nahmen die ihnen zugewiesenen Gruppenplätze ein, die jeweils mit einer Nummer und einem bunten Luftballon markiert waren.

Wie Pfarrer Matthias Gerlach eingangs erwähnte, ging dem "Höhepunkt der Konfirmation" am 4. Juli ein Einstimmungsgottesdienst voraus, bei dem die Konfirmandensprüche im Mittelpunkt standen. Der eigentliche Konfirmationsgottesdienst widmete sich dem Thema "#Follower – I will follow him", das bereits über dem vorbereitenden Unterricht stand.

Die Feier des Abendmahls werde nachgeholt, sobald dies wieder erlaubt sei, ergänzte Gerlach. "Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie wir trotz Corona eine Konfirmation gestalten können, an die ihr gerne zurückdenkt", meinte der Theologe, der dazu von einem Hygiene-Team, einem Konfi-Team, einer Live-Band und einem Video-Team, das den Gottesdienst für alle nicht Zugelassenen filmte, unterstützt wurde. Wege und Möglichkeiten, wie man Gottes Follower werden kann, wurden im Anspiel von Justine Born, Canan Ökzoy und Lena Eilber sowie in der Predigt von Pfarrer Gerlach aufgezeigt. So könne man auf den Social Media-Kanälen christlichen Profilen folgen, in den Jugendkreis oder ins Jugendcafé kommen, um Gemeinschaft mit Gott zu erleben, stellten die Mädels des Konfi-Teams vor.

Gerlach verglich die Follower Gottes mit den Schafen aus dem biblischen Gleichnis, die ihrem guten Hirten folgen. "Gott spricht zu uns durch die Bibel, aber auch durch seine Schöpfung, durch die Umstände in unserem Leben und durch unsere Mitmenschen. Und wenn wir Zeit mit ihm verbringen, erkennen wir seine Stimme und seine Botschaften immer besser", führte der Seelsorger aus.

Sich zur Taufe bekannt

Als Vertreter des Kirchengemeinderates sprachen deren Mitglieder Rahel Schunn und Dirk Spahn ein Grußwort, in dem sie die Konfirmanden dazu ermutigten, Gottes Freundschaftsanfragen anzunehmen und seine Follower zu werden, auch in Form von einer Mitwirkung in den Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinde. "Er gibt uns Feedback, hat für jeden von uns einen Plan und wir dürfen ihm alles anvertrauen", so Schunn.

Nach dem von den Konfirmanden persönlich ausgesprochenen Bekenntnis zur Taufe durften zur Einsegnung die Eltern und Paten stehend ihre Hände auf oder über die nun vollwertigen Gemeindeglieder halten. Sicher einer der berührendsten Momente für die Anwesenden.

Wie von Gerlach zu erfahren war, hatte dieser zur Vorbereitung der Konfirmation Mitte Juni eine Videokonferenz mit den Eltern geführt. Dort tauschte er Informationen aus und erläuterte seine Vorstellungen zum Ablauf und zu den Progammbeiträgen, die neben dem Konfi-Team auch von einer dreiköpfigen Band mitgestaltet wurden. Dabei begeisterten Heike Gerlach (Keyboard), Noah Gerlach (Schlagzeug) und Gianluca Bollinger (Gesang) unter anderem mit dem Lied "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" und dem "Segen für deinen neuen Weg".

Laut Gerlach waren die Eltern froh, dass die Konfirmationen gefeiert werden konnten und alles wie im Vorfeld abgestimmt – wenn auch bis zuletzt unter gewissem Vorbehalt – stattfinden konnte. Nach dem Gottesdienst wurden die Gäste vor der jeweiligen Kirche von den Klängen des Musikvereins "Harmonie" Feldrennach unter der Leitung von Carmen Brack überrascht. Zur Feier des Tages brachten diese ein Ständchen mit Werken aus geistlicher und weltlicher Literatur.

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